BR Bayerischer Rundfunk

Bayerisches Fernsehen
Sonntag, 20. Januar 2002, 21.30 Uhr / REPORTAGE AM SONNTAG
Altbayer und Weltbürger: Prof. Albert Scharf / Film von Till Rüger und Jürgen Schleifer

    München (ots) - Fast zwölf Jahre  stand Intendant Albert Scharf
an der Spitze des Bayerischen Rundfunks. In München geboren,
startete der Jurist eine steile Karriere, nachdem er bereits 1966,
nach dem Abschluss seines Studiums, zum Justitiar des Bayerischen
Rundfunks gewählt wurde. Sieben Jahre später wurde er
stellvertretender Intendant und nach dem überraschenden Rücktritt von
Reinhold Vöth Intendant des BR.
    
    Nach eigenen Angaben überzeugter Altbayer und Weltbürger,
setzte sich Albert Scharf auch als ARD-Vorsitzender und
Präsident der Europäischen Rundfunkunion (EBU/UER) für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Internationale Anerkennung
fand er beim Einkauf von Sportübertragungsrechten. So gelang es
Albert Scharf, der EBU die europäischen  Fernsehrechte an den
Olympischen Spielen bis 2008 zu sichern. Auch bei den Verhandlungen
über die Ausstrahlung der Fußballweltmeisterschaft im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen spielte er, zusammen mit seinem
ZDF-Kollegen Dieter Stolte, eine maßgebliche Rolle.
    
    Albert Scharf machte den Bayerischen Rundfunk fit für den
Wettbewerb mit den kommerziellen Anbietern. In den Bereichen
Information und Kultur setzte er neue Akzente:  Der
Hörfunk-Informations- und Nachrichtenkanal "B 5 aktuell" wurde
unter seiner Ägide eingeführt, ebenso der Fernsehbildungskanal
"BR-alpha". Für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und
das Münchner Rundfunkorchester verpflichtete der Musikliebhaber
Scharf Weltstars wie Lorin Maazel und Marcello Viotti als
Chefdirigenten.
    
    Am 31. Dezember 2001 endete die Amtszeit des Intendanten Albert
Scharf. Zu seinem Nachfolger wählte der Rundfunkrat des BR
Hörfunkdirektor Dr. Thomas Gruber.
    
    Der Bayerische Rundfunk ehrte seinen langjährigen Intendanten am
19. Januar 2002 mit einem festlichen Abend im Studio 1 im Funkhaus.
Till Rüger und Jürgen Schleifer berichten über diesen Abend in der
"Reportage am Sonntag".
    
    
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