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Ehem. BDI-Präsident Rogowski kritisiert Merkels Managerschelte

    München (ots) - Der frühere BDI-Präsident Michael Rogowski kritisiert die Äußerungen von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Millionen-Gehältern von Managern. "Es ist nicht gut, wenn ein Bundespräsident oder eine Bundeskanzlerin so populistisch dieses Thema aufgreifen und es so verallgemeinern", so Rogowski in der Sendung "Münchner Runde" des Bayerischen Fernsehens. Ebenso kritisiert er die Veröffentlichung von Manager-Bezügen. Dies führe nur dazu, die Bezüge noch weiter nach oben zu treiben. Rogowski warnt jedoch die Politik davor gesetzliche Obergrenzen für Manager-Gehälter einzuführen. In der Sendung "Münchner Runde" sagte Rogowski: "Es wäre fatal, wenn wir auf die Idee kämen, wir müssten jetzt irgendwelche gesetzlichen Obergrenzen finden. Wir müssen das den Unternehmen überlassen. Aber wir müssen auch an uns Unternehmer gewisse ethische Maßstäbe setzen, die uns immer wieder mit der Frage konfrontieren: Ist so was noch nach außen und nach innen vertretbar?"

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