ENTEGA

Auftaktveranstaltung "Elektromobilität für Südhessen"
100 neue Ladesäulen für die Kommunen

100 neue Ladesäulen für die Kommunen / ENTEGA Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Joachim Ruppert, Bürgermeister von Groß-Umstadt, und Andreas Niedermaier, Vorstand ENTEGA, weihen die neue Säule ein (v.r.n.l.). Weiterer Text über ots und... mehr

Groß-Umstadt (ots) - Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, und Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gaben am Dienstag (28.3.) den Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Südhessen. Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Ruppert weihten sie in Groß-Umstadt die erste Ladesäule ein. Im Rahmen des ENTEGA-Projektes "Elektromobilität für Südhessen" werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Ladepunkten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Aktuell haben sich bereits 33 Kommunen 38 Ladesäulen gesichert - weitere 30 Kommunen entscheiden derzeit über eine Beteiligung.

Das ENTEGA-Projekt wird vom hessischen Wirtschaftsministerium mit 500.000 Euro gefördert. "Mit der Unterstützung des Landes Hessen schaffen wir es noch in diesem Jahr, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent zu erhöhen. Dieses Projekt ist für uns aber erst der Anfang. Die Zukunft der Elektromobilität in Südhessen hat gerade erst begonnen", sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Tarek Al-Wazir bezeichnete die Elektromobilität als Voraussetzung eines klimafreundlichen Verkehrssystems. "Elektromobilität ist alltagstauglich und bietet viele Vorteile. Ich bin überzeugt, dass mehr Fahrer umsteigen würden, wenn es ein dichteres Ladenetz gäbe. Deshalb leisten wir unseren Beitrag, der Elektromobilität den Anschub zu geben, den sie zum Durchbruch benötigt. Das ENTEGA-Projekt bringt die Elektromobilität in Hessen einen großen Schritt voran."

Die Kosten je Ladesäule inklusive Tiefbauarbeiten und elektrischem Anschluss belaufen sich auf circa 11.000 Euro. Das Land beteiligt sich mit 40 Prozent der Investitionskosten. Die Kommunen leisten einen Eigenanteil von je nach Standort mindestens 2.500 Euro je Säule. Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit zwei Ladepunkten und einer Leistung von 2 x 22 kW.

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