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MEEDIA-Interview mit "Extra 3"-Redaktionsleiter Andreas Lange
Olympia: Zensierte Seiten bei "Extra 3" zugänglich

Hamburg (ots) - Auf der Webseite der NDR-Satiresendung "Extra 3" sind in China gesperrte Seiten abrufbar. Mit der Aktion will "Extra 3" auf Chinas Internetzensur aufmerksam machen und möglichst viele Seitenbetreiber zum Mitmachen bewegen, wie Redaktionsleiter Andreas Lange im MEEDIA-Interview erklärt.

"Wir finden es erschreckend, dass sich das IOC hauptsächlich für den Internet-Zugang der Journalisten eingesetzt hat. Es geht aber darum, den "normalen Menschen" freien Zugang zu ermöglichen. Wir als kleine Satire-Sendung wollen unseren Teil dazu beitragen, jedenfalls für ein bißchen mehr Information in China zu sorgen", erläutert Andreas Lange die Idee.

Auf der Aktionsseite finden sich ausgewählte Inhalte von Amnesty International, der Gesellschaft Für Bedrohte Völker und der International Campaign For Tibet: "Wir können natürlich nicht deren gesamte Seiten spiegeln, aber wir zeigen im PDF-Format Auszüge. Wir weisen auch auf den Chaos Computer Club hin, der relativ umfangreich etwas zur Umgehung der Internet-Zensur gemacht hat, und es gibt die Seite picidae.net, die auch diesen Service anbietet", so Lange.

Falls die Seite später der chinesischen Zensur zum Opfer falle, greife der symbolische Teil der Aktion, so der Redaktionsleiter gegenüber MEEDIA: "Im Idealfall, und die Hoffnung haben wir auch formuliert auf unserer Seite, machen viele Leute mit - Unternehmen, Einzelpersonen, wer auch immer, und stellt diese Informationen auch bei sich zur Verfügung, damit sie in China abrufbar sind."

Das komplette Interview mit Andreas Lange lesen Sie auf http://MEEDIA.de

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