Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
PM Junge Start-ups mit FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet
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Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zeichnete drei junge Start-ups mit dem FAIRWANDLER-Preis aus: die Alon Akademie aus Wesel, InSEAlation aus Münster und Ntifafa Sustainability aus Berlin. Mit dem FAIRWANDLER-Preis & Programm würdigt die Stiftung herausragende junge Initiativen, die beispielhaft gesellschaftlichen Wandel als Social Entrepreneurship voranbringen wollen – in Deutschland und weltweit.
Die Preisverleihung am 11. September 2026 fand gemeinsam mit der Vergabe des Karl Kübel Preises an Wanjira Mathai statt. Die kenianische Umwelt- und Sozialaktivistin wurde für ihr außergewöhnliches Engagement für Kinder und Familien in Verbindung mit ökologischer Verantwortung geehrt.
Anbei erhalten Sie eine Pressemitteilung, ein Fact-Sheet zu den FAIRWANDLER-Preisträger*innen sowie zwei Fotos, die Sie unter Angabe des Copyrights honorarfrei veröffentlichen können. Wir freuen uns, wenn Sie berichten.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Klostermann
Leiterin Kommunikation
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Presseinformation
Bensheim, 12. September 2026
Drei junge Start-ups mit FAIRWANDLER-Preis ausgezeichnet
Die Initiativen wollen gesellschaftlichen Wandel vorantreiben
Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zeichnete am Freitag (11.9.) drei junge Start-ups mit dem FAIRWANDLER-Preis aus. Der Preis bestärkt junge Gründer*innen, die sich für soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung in Deutschland und weltweit einsetzen und langfristig als Social Entrepreneurship gesellschaftlichen Wandel voranbringen wollen.
Die Botschaft der Preisträger*innen: Gutes tun und damit Geld verdienen, das ist möglich! Schirmherrin des FAIRWANDLER-Preises ist in diesem Jahr Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Von zehn nominierten Initiativen wurden bei der Preisverleihung im Musiktheater Rex in Bensheim drei prämiert:
Die Alon Akademie aus Wesel schafft mit sogenannten Maker Spaces moderne Lernorte in Deutschland und auf den Philippinen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Ideen ausprobieren können – ohne Leistungsdruck und mit dem Ziel, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz zu stärken. Das Modellprojekt unterstützt Schulen durch passgenaue Angebote und zeigt, wie offene, zugängliche Bildung aussehen kann. Mit ihrem innovativen und unkonventionellen Ansatz bringt die Alon Akademie frischen Wind in die Bildungsarbeit, lobte die Jury. Sie war beeindruckt, wie die Initiative Lernkompetenz, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung verbindet und junge Menschen befähigt, ihr eigenes Umfeld aktiv mitzugestalten.
Um Wissenstransfer und einen partnerschaftlichen Austausch zwischen Ghana und Deutschland geht es Ntifafa Sustainability. Der Berliner Verein baut Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und lokalen Gemeinschaften, um gemeinsam wirkungsvolle und nachhaltige Projekte umzusetzen. Aktuell begleitet das Team ein PET-Recyclingunternehmen in Ghana dabei, von Ideen deutscher Unternehmer zu profitieren, wie Abfall ressourcenschonend und mit weniger Gefahrstoffen recycelt werden kann. Die Jury beeindruckte, wie konsequent die Initiative auf gemeinsame Lösungsfindung, gegenseitiges Lernen und Vernetzung setzt, damit aus unterschiedlichen Kompetenzen wirkungsvolle und nachhaltige Vorhaben entstehen.
Auch InSEAlation ist in Afrika aktiv, und zwar im Senegal. Das Start-up aus Münster hat sich mit der Frage befasst „Wie können Gebäude im Senegal kostengünstig und klimagerecht gedämmt werden?“ Herausgekommen ist eine einzigartige Idee: Gebäudedämmung auf Basis von angespültem Seegras. Das Material ist nicht nur nachhaltig, sondern senkt auch den Energieverbrauch, schafft Jobs und bessere Lebensbedingungen im Senegal. Dieses innovative Projekt und der ganzheitliche Ansatz haben die Jury überzeugt. Es verbindet sozialen Impact mit wirtschaftlicher Perspektive und besitzt großes Potenzial, auch über die Projektregion hinaus Wirkung zu entfalten.
Neben einem Preisgeld von je 3.000 Euro erhalten die FAIRWANDLER-Preisträger*innen die Möglichkeit, am einjährigen FAIRWANDLER-Programm teilzunehmen. Es unterstützt die Teams, ihr gesellschaftliches Engagement und ihre persönlichen Ziele in ihrem unternehmerischen Handeln zu verbinden.
Darüber hinaus wurde bei der Veranstaltung der mit 25.000 Euro dotierte Karl Kübel Preis verliehen. Er ging an die kenianische Umwelt- und Sozialaktivistin Wanjira Mathai für ihr außergewöhnliches Engagement für Kinder und Familien in Verbindung mit ökologischer Verantwortung.
Wanjira Mathai leitet den Bereich Afrika und globale Partnerschaften beim Think Tank World Resources Institute (WRI) und mit der von ihr 2015 gegründeten Stiftung führt sie das Erbe ihrer Mutter, der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, fort und entwickelt es weiter. Die Stiftung stärkt Kinder, Jugendliche und Familien, vermittelt Werte wie Nachhaltigkeit und fördert Persönlichkeitsentwicklung, damit junge Menschen ihre Gemeinschaften aktiv mitgestalten. Zugleich macht sie sich für lokale Gemeinschaften stark, damit sie ihre natürlichen Ressourcen nachhaltig bewirtschaften und eigene Einkommensquellen aufbauen können. Leitmotiv ihrer Arbeit ist die zentrale Rolle von Frauen für Bildung, Demokratie und nachhaltige Entwicklung in Afrika.
Vor dem Hintergrund des Wahlausgangs in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag (6.9.) und des 25. Jahrestags von 9/11 wies Stiftungsratsvorsitzender Dr. Matthias Wilkes darauf hin, dass die Karl Kübel Stiftung mit der Preisverleihung auch ein öffentliches Signal setze: Jeder Einzelne trage Mitverantwortung, damit Zukunft gelingt.
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Edeka Jakobi, GGEW, Schmitz Stiftungen, Stiftung Accanto und Sparkasse Bensheim.
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