DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Kinderfalle Gartenteich
Eltern unterschätzen oft die Gefahren für die Kleinsten

    Bad Nenndorf (ots) - Im vergangenen Jahr sind in deutschen
Gartenteichen 15 Menschen ums Leben gekommen, darunter waren elf
Kinder im Vorschulalter. Diese Zahlen hat die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt bekannt gegeben. Besonders
besorgniserregend ist die Tatsache, dass alle Kinder höchstens drei
Jahre alt waren, als sie im heimischen oder Nachbars Garten
ertranken.
    
    Nach Angaben der Lebensretter sind Unachtsamkeit und Sorglosigkeit
der Eltern die häufigste Unfallursache. "Vielen jungen Familien mit
kleinen Kindern ist die drohende Gefahr offenbar nicht bewusst.
Selbst ein kleiner Teich mit geringer Wassertiefe kann zur tödlichen
Bedrohung werden", sagt Dr. Klaus Wilkens, Präsident der DLRG.
    
    Da Wasser gerade kleine Kinder magisch anzieht, raten die
Sicherheitsexperten der weltweit größten freiwilligen
Wasserrettungsorganisation allen Eltern, ihre Sprösslinge beim
Spielen im Garten nicht aus den Augen zu lassen und sie frühzeitig
über Gefahren, die im und am Wasser lauern aufzuklären. "Das Motto
‚Augen auf im Straßenverkehr' ist analog für das heimische
Wasserumfeld die beste Unfallprophylaxe", so Dr. Wilkens weiter.
    
    In speziellen Wassergewöhnungskursen der DLRG können die Kleinsten
in spielerischer Form schon frühzeitig wichtige Bewegungen und
lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser erlernen, noch bevor sie
richtig Schwimmen lernen.
    
    Die DLRG und andere schwimmausbildende Organisationen bieten in
vielen Städten und Gemeinden Schwimmkurse für Kleinkinder an, die von
erfahrenen Ausbildern geleitet werden.
    
    Eltern mit kleinen Kindern sollten bereits bei der Planung eines
Gartenteichs geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen oder
nachrüsten lassen. Wie die Ertrinkungsfälle des vergangenen Jahres
zeigen, sind auch der Teich in Nachbars Garten oder der kleine Bach
hinter dem Grundstück weitere Gefahrenquellen. Tore und Übergänge
sollten deshalb so gesichert sein, das sie von Kindern nicht geöffnet
oder überklettert werden können.
    
ots Originaltext: DLRG
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