DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

NIVEA Delfin zum 20. Mal verliehen
Jubiläum für Lebensretter-Preis

Die Preisträger des NIVEA Delfin Wasserrettungspreise 2008 im Kreis der Laudatoren / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/DLRG"

Hamburg/Bad Nenndorf (ots) -

   Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Beiersdorf AG feiern in
   Hamburg 20 Jahre Auszeichnungen für Menschen, die andere vor dem
   Ertrinken gerettet haben. Preisträger des Jahres 2008 kommen aus
   Berlin, Bassum, Bremen und Leer. Auszeichnung in Anwesenheit von
   Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus. 

"Es hat sich gelohnt", sagt Lebensretterin Anke Kerkau auf die Frage, wie sie sich an ihre Rettungstat aus dem vergangenen Jahr erinnert. Die Preisverleihung bei der Beiersdorf AG brachte viele Gesichter zum Strahlen. Im Auditorium des Forschungszentrums der Beiersdorf AG wurde der NIVEA Delfin Preis für Lebensrettungen aus Wassergefahr zum bereits 20. Mal vergeben - und dieses Jubiläum wurde groß gefeiert. Thomas B. Quaas, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf AG und DLRG Präsident Dr. Klaus Wilkens betonten in ihren Festreden die besondere Qualität der Partnerschaft zwischen der Beiersdorf AG und den Lebensrettern der DLRG, in der soziale Verantwortung nicht nur behauptet sondern aktiv gelebt und gestaltet werde. Auch Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus, der in seinem Grußwort neben dem monetären Wert auch die mit dem Preis ausgesprochene ideelle Anerkennung der großartigen ehrenamtlichen Leistung betonte, freute sich zusammen mit mehr als 250 Gästen, darunter DLRG-Mitglieder aus über 20 Vereinen aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern über den Erfolg des einzigen Preises für Lebensrettungen aus Wassergefahr in Deutschland - und ehrten diejenigen , denen drei Menschen im vergangenen Jahr ihr Leben verdankten.

Sascha Winkelmann, Carsten Gollmer (beide aus Bassum) und Patrick-Oliver Thomas aus Bremen erhielten gemeinsam den mit 1.500 Euro dotieren Deutschen Wasserrettungspreis für DLRG-Mitglieder. Die drei Rettungsschwimmer hatten am 21. August 2007 in Binz auf Rügen eine 71-jährige Frau aus der aufgewühlten Ostsee gerettet. Die Frau war trotz Badeverbot Schwimmen gegangen. DLRG-Vizepräsident Detlev Mohr hob in seiner Laudatio dann auch die besondere Gefahr für die Rettungsschwimmer hervor, als sie sich durch meterhohe Wellen erst zu der Frau und dann zurück ans Ufer kämpfen mussten.

In Gefahr geriet auch die Berlinerin Anke Kerkau, die mit dem ebenfalls mit 1.500 Euro dotieren Ehrenpreis für Nicht-DLRG-Mitglieder ausgezeichnet wurde, als sie im vergangenen Sommer einem kleinen Mädchen und ihrem Vater zur Hilfe eilte. Das Kind war beim Spielen von der Kaimauer am Bundesratsufer in die Spree gefallen, ihr Vater sprang instinktiv hinterher, obwohl er ebenfalls Nichtschwimmer ist. Anke Kerkau zögerte nicht und sprang in die Spree, um zuerst das Kind und dann den Vater zu retten. Dass sie dabei den Vater erst einmal abschütteln muss, ist für sie der schlimmste Moment der Rettung. Uwe Finnern, Geschäftsführer Deutschland Schweiz bei der Beiersdorf AG betonte in seiner Laudatio wie wenig selbstverständlich ein solcher Einsatz ist, hatten doch auch bei diesem Rettungsversuch zahlreiche Schaulustige am Rand gestanden ohne einzugreifen.

Was sich mit Engagement bewegen lässt, dass zeigt der DLRG Landesverband Berlin als Preisträger des Förderpreises für DLRG Ortsgruppen, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus beschrieb in seiner Laudatio eindrucksvoll das umfangreiche Leistungsspektrum des 8.500 Mitglieder starken Landesverbandes. Allein im vergangenen Jahr haben die Rettungsschwimmer auf 26 Stationen an den Flüssen und Seen Berlins insgesamt 206.000 ehrenamtliche Wachstunden geleistet- neben zahlreichen weiteren Aktivitäten in der Veranstaltungsabsicherung, dem Katastrophenschutz und der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung.

Hohes Engagement und Disziplin war auch das Stichwort für Christine Kittel, die als Rettungssportlerin mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Neben vielen sportlichen Erfolgen auf nationaler Ebene und international als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen ist Christine Kittel ihrer heimatlichen DLRG Leer treu geblieben, betreut bis heute die Anfängerschwimmausbildung, leistet Wachdienst oder trainiert den sportlichen Nachwuchs. Als Annerkennung dieses hohen Engagements überreichte Michael Groß, der als Laudator ..., ihr den Sonderpreis über ein Rettungssportgerät im Wert von 600 Euro. Dann musste Christine Kittel auch schnell wieder los - an diesem Wochenende findet die Qualifikation für die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen Resuce 2008 statt und Christine Kittel rechnete sich gute Chancen aus, dabei zu sein.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter www.dlrg.de Pressemappe Nivea Delfin

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