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KMK-Gespräch mit Lehrergewerkschaften: Gemeinsame Arbeitsgruppen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität angeregt

    Berlin (ots) - Als eine erfreuliche Fortsetzung des mit der Kulturministerkonferenz (KMK) bereits vor über zwei Jahren begonnenen Dialogs hat der dbb beamtenbund und tarifunion das am Donnerstag geführte Gespräch mit dem Präsidium der KMK bezeichnet. Präsidium und dbb Lehrergewerkschaften seien einig gewesen, in den kommenden Monaten in gemeinsamen Arbeitsgruppen Maßnahmen zu entwickeln, die der Verbesserung der Unterrichtsqualität dienen sollen. Hierzu schlugen die dbb Vertreter der KMK konkret die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen zu den Themen "Lehrerfortbildung als 3. Phase der Lehrerbildung" sowie "Arbeitsbelastung, Arbeitszeit und Unterrichtsqualität" vor. Zudem regte der dbb - angesichts der ab 2006 rückläufigen Schülerzahlen - eine gemeinsame Erklärung zwischen KMK und Lehrerorganisation zur Bildungsfinanzierung an.

    Für den dbb sprach dessen stellvertretender Bundesvorsitzender, Peter Heesen, von einer insgesamt positiven Entwicklung, die darauf hoffen lasse, dass die Äußerungen von Ministerpräsident Gabriel gegen die Lehrerschaft und ihre Organisationen eine Einzelmeinung seien: "Offenbar ist die Bereitschaft der Kultusminister der Länder weiterhin groß, mit den Lehrerinnen und Lehrern gemeinsame Lösungen zur Verbesserung der Leistungsergebnisse zu entwickeln und umzusetzen. Das ist im Interesse der Kinder und Jugendlichen auch nötig."

    Für den dbb ist das Festhalten an der Länderzuständigkeit für Bildung weiterhin wesentlich. Dies enthebe die KMK aber nicht der Aufgabe, einheitliche Qualitätsstandards festzuschreiben und in den einzelnen Ländern auch umzusetzen.

    Ludwig Eckinger, Vorsitzender der Expertenkommission Schule - Bildung - Wissenschaft des dbb, wies in dem Gespräch darauf hin, dass aus der Mitte der Lehrergewerkschaften des dbb viele konstruktive Vorschläge gekommen seien. Dazu gehörten Maßnahmen zur Verbesserung der Lehraus- und fortbildung ebenso wie Initiative zur Leseförderung.

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