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Planat treibt KI-Integration im ERP-System FEPA schrittweise voran

Planat treibt KI-Integration im ERP-System FEPA schrittweise voran
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Planat treibt KI-Integration im ERP-System FEPA schrittweise voran

Fokus auf Praxistauglichkeit, vereinfachter Bedienung und Wirtschaftlichkeit

Stuttgart, 15. April 2026 – Die Stuttgarter Planat GmbH befasst sich intensiv mit der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in ihr ERP-System FEPA. Dabei geht das Unternehmen das Thema schrittweise und anhand klarer Leitlinien an: Governance, Datenhoheit und Haftung. Marco Bux, Principal Product Manager und Head of Development, erläutert: „Wir verfolgen einen strukturierten, nutzenorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt steht nicht die technologische Inszenierung, sondern die konkrete Verbesserung von Bedienbarkeit, Effizienz und Wirtschaftlich­keit.“ Als Ziel nennt er eine jederzeit sichere und verantwortungsvolle KI.

Der Entwicklungsleiter führt weiter aus. „Präzision, Datenqualität, Wiederholbarkeit und Prozess­sicherheit stellen den Kern eines ERP-Systems dar. Wir legen höchsten Wert darauf, alle diese Qualitäten auch beim Einsatz Künstlicher Intelligenz uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.“

Neuer KI-Assistent für FEPA für 2026 geplant

Die Kunden des ERP-Herstellers profitieren als erstes von einem neuen KI-Assistenten für FEPA, der im Laufe des Jahres 2026 mit Pilotkunden im Praxisbetrieb erprobt wird. Dieser kann jederzeit Fragen zum Einsatz des Systems beantworten. Dadurch wird die Lernkurve für Neulinge im Umgang mit der ERP-Software deutlich verkürzt. Wenn zwischendurch Unklarheiten bei der Bedienung aufkommen, fragt man einfach den KI-Assistenten. So kann man sich beispiels­weise von der KI erklären lassen, welche Daten alle benötigt werden, um einen Artikel zu erfassen. Oder wie man am einfachsten nach bestimmten Daten suchen kann. Dadurch werden künftig neue Anwender schneller in die Lage versetzt, das volle Potenzial des Systems auszuschöpfen.

Marco Bux erklärt: „Es ist im Grunde ein Online-Handbuch mit Chatbot.“ Wichtig: Dieser stützt sich ausschließlich auf die offizielle Dokumentation des Systems. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Antworten korrekt sind – die bei öffentlichen KI-Chatbots immer wieder auftretenden Halluzinationen gibt es bei FEPA nicht.

Forschungsfelder für künftige KI-Anwendungsmöglichkeiten

Über den KI-Assistenten hinaus befasst sich Planat auf Forschungsfeldern mit weiteren Anwendungsmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz im ERP-Umfeld. Dazu gehören beispielsweise die KI‑gestützte Textunterstützung oder die schrittweise Integration in Workflows. KI wird dabei gezielt als Ergänzung eingesetzt – etwa zur Unterstützung bei der Bedienung, zur schnelleren Informationsgewinnung oder zur Automatisierung einzelner Arbeitsschritte – ohne die Stabilität der Kernprozesse zu beeinträchtigen. Bei der künftigen Gestaltung der Benutzeroberfläche von FEPA arbeitet der Stuttgarter Hersteller unter anderem mit der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart im Studiengang „Medien- und Wirtschaftspsychologie“ zusammen.

Entwicklungschef Marco Bux gibt ein Beispiel für die Zukunft: „Man kann sich ohne weiteres eine KI-basierte Business Intelligence mit Sprach­steuerung vorstellen.“ Er stellt aber klar: „Wir werden nur solche KI-Funktionen einführen, die die Grundanforderungen an Präzision, Wiederholbarkeit und Prozess­sicherheit zu hundert Prozent erfüllen. Alles andere bleibt solange im Experimentalmodus, bis es ausgereift ist.“

Kundenspezifische Balance zwischen Cloud und On-Premise

Zu den Forschungsfeldern gehört auch „AI on Premise“, also die lokale KI-Nutzung auf dem System vor Ort ohne Cloudzugriff. Einen der zentralen Aspekte stellt die Frage nach der Datensouveränität dar: Welche Datenbestände können einem Hyperscaler anvertraut werden, welche sollten besser im eigenen Betrieb bleiben? „Die Antwort darauf hat der Kunde festzulegen“, sagt Marco Bux, „wir sind für alle Betriebsmodelle offen.“ Kunden mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Datenhoheit werden bei Planat auf jeden Fall auch künftig eine „sichere Heimat“ finden, stellt der ERP-Anbieter klar.

Ausgewählte Pilotkunden mit Leuchtturmprojekten

Bei der Entwicklung neuer KI-Funktionen arbeitet Planat ohnehin eng mit ausgewählten Pilotkunden an Leuchtturmprojekten, um Praxiserfahrungen zu sammeln. Derartige Vorhaben gibt es beispiels­weise in den Bereich Dokumenten- und Belegerkennung sowie Conversational Business Intelligence.

„Anhand der Projekte testen wir die Zuverlässigkeit, die Praxistauglichkeit und letztlich den Nutzen für die Kunden“, erläutert Marco Bux. Das Credo: KI ist kein Selbstzweck, sondern muss einen nachweis­baren Return on Invest für die Anwender aufweisen. Die wirtschaft­lichen Vorteile für die Kunden und die Stabilität sind und bleiben oberste Priorität.

Bei der Auswahl der Projekte sowie der Bewertung von Praxistauglichkeit und Kundennutzen arbeitet Planat eng mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zu­sammen. Zudem profitiert der Stuttgarter ERP-Hersteller von der KI-Expertise der GSG GENII Software Group (GENII), zu der Planat seit Ende 2024 gehört. Die Unternehmensgruppe mit rund 3.000 Mit­arbeitenden an mehr als 35 Standorten operiert über sechs branchenfokussierte Geschäfts­bereiche: Fertigung, Einzelhandel, Großhandel/Distribution, Automotive Aftermarket, Labore und öffentliche Verwaltung. „In allen Einheiten ist KI ein wichtiges Thema“, sagt Marco Bux, „und wir und vor allem unsere Kunden profitieren von einem regen Erfahrungsaustausch über KI innerhalb der Gruppe.“

KI für Support, Entwicklung und Dokumentation.

Neben der stufenweisen Integration in die ERP-Software nutzt Planat KI auch intern. Einsatzgebiete sind beispielsweise Support- und Entwicklungsprozesse sowie die Analyse von Code und Dokumentationen. „Viele interne Projekte bilden die Grundlage für spätere produktive Anwendungen im ERP-System“, verrät Marco Bux. So wird Künstliche Intelligenz ein integraler Bestandteil von FEPA – schrittweise, kontrolliert und mit einem klaren Fokus auf dem praktischen Nutzen für Unternehmen.

Auch bei der Auswahl seiner Partner für fach- und anwendungsspezifische Ergänzungsprogramme sowie der Erweiterung des Partnernetzes rund um die ERP-Software legt Planat großen Wert auf die KI-Kompetenz. „Wir sind dabei, ein Ökosystem rund um FEPA aufzubauen, in dem Künstliche Intelligenz sukzessive in allen Bereichen zum Einsatz kommt, in denen ein nachhaltiger wirtschaft­licher Nutzen für unsere Kunden entsteht“, bringt Entwicklungschef Marco Bux die Strategie von Planat auf den Punkt.

Die PLANAT GmbH (www.PLANAT.de) bietet mit der skalierbaren ERP-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service „Made in Germany“ für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet die Software Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. On top können bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte integriert und diverse Add-ons, wie z. B. ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder Customer-Relationship-Management (CRM), eingesetzt werden. Das innovative, modulare Softwarekonzept ergänzt PLANAT seit 1981 durch branchenspezifische Beratung sowie durch verlässlichen Support.

Kontakt: PLANAT GmbH,
Schönbergstr. 45-47, 73760 Ostfildern (bei Stuttgart), Deutschland,
Tel.: +49 (0)711-16756-0, E-Mail:  software@PLANAT.de, Web:  www.PLANAT.de
Ansprechpartner: Cecilia Fischer – E-Mail:  cecilia.fischer@planat.de 
PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
E-Mail:  team@euromarcom.de, Web:  www.euromarcom.de 

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