Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Wissen wächst weiter - "Stipendiaten-Park" in Bad Essen

    Osnabrück/Bad Essen (ots) -

    Symbol für die Entwicklung der von der DBU unterstützten     Nachwuchswissenschaftler

    Im Park des Wasserschlosses Ippenburg in Bad Essen wurde gestern Abend der Stipendiaten-Park der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eingeweiht. Jeder Baum dort steht für einen Nachwuchswissenschaftler aus dem DBU-Stipendienprogramm für Doktoranden. "So wie die Bäume im Stipendiaten-Park mit der Zeit an Zahl, Größe und Umfang zunehmen, so wachsen auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Stipendiaten," erklärte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU. Bis zum Jahr 2018 werden in dem Park jedes Jahr - analog zur Zahl der Stipendiaten - 60 neue Bäume gepflanzt werden.

    Unter dem Motto "Wissen wächst weiter" stehe der Stipendiaten-Park für die bisher 713 von der DBU unterstützten Umweltfachleute und ihre Forschungsarbeiten. Sie stammen beispielsweise aus den Natur- und Rechtswissenschaften, dem Ingenieurwesen, der Ökonomie, der Land- und Forstwirtschaft oder dem Naturschutz. "Mit ihren Arbeiten suchen sie nach Lösungen für eine lebenswerte Umwelt. Ich bin sehr froh, dass es junge Menschen mit solch einem Engagement gibt," so Brickwedde.

    Entstanden ist die Idee zum Stipendiaten-Park in den Reihen der Stipendiaten. Dr. Marie-Luise Braun, Vorstandsmitglied des Umwelt-Netzwerks der Stipendiaten der DBU (UNetS), betonte bei der Eröffnung, dass sich schon in der internen Planungsgruppe für den Park gezeigt habe, wie fruchtbar verschiedene Fachleute zusammenarbeiten könnten. "In ihr arbeiteten ein Ingenieur, eine Biologin, ein Chemiker, Forstwissenschaftler, Planer und Kommunikationsfachleute eng zusammen. Es war eine besondere Form von Interdisziplinarität, von der alle profitierten." So könne sich auch in der Wissenschaft jeder mit seinem Fachwissen für ein gemeinsames Ziel einsetzen: eine positive und umweltfreundliche Zukunft.

    Nach der Eröffnung führte der Landschaftsarchitekt Heinz-Jürgen Nepke durch die von ihm geplante Anlage. Die Graswege und Bäume im Park seien bewusst klar geometrisch angeordnet worden. Das bilde einen interessanten Gegensatz zur gewachsenen Kulturlandschaft um Schloss Ippenburg. Rund 250 Bäume sind bereits gepflanzt. In aufgelockerten Alleen entlang der Wege zeigen Birken bereits die Struktur des Parks auf; in rechtwinkligen Quartieren stehen Vogelkirschen und Apfelbäume. Walnussbäume werden einen "Ort der Stille" umgeben.

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