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Literaturwissenschaftlerin der Uni Osnabrück für herausragende Habilitationsschrift ausgezeichnet

Literaturwissenschaftlerin der Uni Osnabrück für herausragende Habilitationsschrift ausgezeichnet
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Große Anerkennung für Prof. Dr. Elke Dubbels von der Universität Osnabrück: Für ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Politik der Gerüchte. Dramen von Gryphius bis Kleist im medien- und öffentlichkeitsgeschichtlichen Kontext" ist die Germanistin mit dem Boehringer Ingelheim Preis für Geisteswissenschaften ausgezeichnet worden. Ihre Arbeit wurde 2024 im Wallstein Verlag publiziert.

Prof. Dr. Elke Dubbels erhält Boehringer Ingelheim Preis für Geisteswissenschaften

Literaturwissenschaftlerin der Uni Osnabrück für herausragende Habilitationsschrift ausgezeichnet

Große Anerkennung für Prof. Dr. Elke Dubbels von der Universität Osnabrück: Für ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Politik der Gerüchte. Dramen von Gryphius bis Kleist im medien- und öffentlichkeitsgeschichtlichen Kontext" ist die Germanistin mit dem Boehringer Ingelheim Preis für Geisteswissenschaften ausgezeichnet worden. Ihre Arbeit wurde 2024 im Wallstein Verlag publiziert.

Dubbels, die seit Oktober 2025 an der Uni Osnabrück die Professur für „Neuere und Neueste Deutsche Literatur“ innehat, richtet in ihrer Arbeit den Blick auf ein erstaunlich aktuelles Phänomen: Gerüchte als politische Machtfaktoren – und das lange bevor es soziale Medien gab. Dabei hat sie Dramentexte vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert als Beobachtungsmedium politischer Öffentlichkeit untersucht. Die Stücke sensibilisieren das Publikum für die politische Bedeutung von Gerücht und Gerede auch schon in Zeiten, in denen der Großteil der Bevölkerung noch kein politisches Mitspracherecht hatte.

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis wurde Prof. Dr. Elke Dubbels bei einer Feierstunde in der Saalkirche Ingelheim überreicht. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, so die Germanistin. „Sie ist eine große Anerkennung meiner Forschung und zugleich ein Zeichen dafür, dass geisteswissenschaftliche Fragestellungen einen wichtigen Beitrag zu einem vertieften Verständnis aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen leisten können, indem sie in größeren historischen und kulturwissenschaftlichen Zusammenhängen betrachtet werden.“

Der Boehringer Ingelheim Preis für Geisteswissenschaften wird seit 2022 alle zwei Jahre von der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Dissertationen und Habilitationsschriften, um die Bedeutung der Geisteswissenschaften für die Gesellschaft sichtbar zu machen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Elke Dubbels, Universität Osnabrück

Institut für Germanistik

E-Mail: elke.dubbels@uni-osnabrueck.de

Cornelia Achenbach, Universität Osnabrück
Kommunikation und Marketing / Redakteurin
Neuer Graben 29/Schloss, 49074 Osnabrück

E-Mail: cornelia.achenbach@uni-osnabrueck.de

Weiteres Material zum Download

Dokument:  089_PM_Dubbels_Preis_Juli_2026.docx
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