Alle Storys
Folgen
Keine Story von Universität Osnabrück mehr verpassen.

Universität Osnabrück

Forschungsprojekt der Uni Osnabrück untersucht friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern

Dass Konflikte und damit einhergehende Gewaltgefahren weltweit zu Flucht beitragen, belegen aktuelle Entwicklungen. Auch diverse Studien untersuchen diesen Zusammenhang. Doch der wissenschaftliche Fokus auf Konflikt und Gewalt droht, die Bedeutung von Frieden, insbesondere für Geflüchtete, zu vernachlässigen. Genau diesem Thema widmet sich das neue Forschungsvorhaben "Frauen, Flucht - und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern" an der Universität Osnabrück.

019/2020 21.1.2020

Geflüchtete und ihre Rolle für Frieden

Forschungsprojekt der Uni Osnabrück untersucht friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern

Dass Konflikte und damit einhergehende Gewaltgefahren weltweit zu Flucht beitragen, belegen aktuelle Entwicklungen. Auch diverse Studien untersuchen diesen Zusammenhang. Doch der wissenschaftliche Fokus auf Konflikt und Gewalt droht, die Bedeutung von Frieden, insbesondere für Geflüchtete, zu vernachlässigen. Genau diesem Thema widmet sich das neue Forschungsvorhaben "Frauen, Flucht - und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern" an der Universität Osnabrück.

Das Projekt geht konkret der Frage nach, welche Bedeutungen Menschen und insbesondere Frauen, die vor gewaltsamen Konflikten geflohen sind, Frieden zumessen und wie sie sich für Frieden einsetzen. Das Vorhaben ergänzt also den Nexus von Konflikt und Flucht um die Komponente Frieden. Zur Untersuchung wird die Projektmitarbeiterin Nadine Segadlo im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma Forschung durchführen und mit Geflüchteten sprechen. Dadurch sollen gezielte Einblicke sowohl in die Friedensverständnisse als auch in die friedensfördernden Handlungen der geflüchteten Menschen und insbesondere der Frauen erhalten werden.

Mit der Wendung der Perspektive hin zu Frieden und den Ergebnissen möchte das Forschungsvorhaben wissenschaftliche Debatten zur Rolle von Frieden für und von Geflüchtete anregen. Neben der Schließung von Forschungslücken verfolgt das Projekt friedenspolitische Anliegen. Es zielt auf den Transfer von Erkenntnissen unter anderem mit humanitären Akteurinnen und Akteuren, um Aufschluss über geflüchtete Frauen als handelnde Akteurinnen und ihre friedensbezogenen Praktiken zu geben.

Das Projekt wird von Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert und unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Krause von Nadine Segadlo am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und dem Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück umgesetzt.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.imis.uni-osnabrueck.de/forschung/flucht_und_schutzsuchende/frauen_flucht_und_frieden.html

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Prof. Dr. Ulrike Krause, Universität Osnabrück

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)

und Institut für Sozialwissenschaften

Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück

Tel.: +49 541 969-4785

E-Mail: ulrike.krause@uni-osnabrueck.de

Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben / Schloss, 49076 Osnabrück
Tele.: +49 541 969 4516
E-Mail: oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de
Weiteres Material zum Download

Dokument:  019_PM_Krause_Segadl~n_Frieden_2020.docx
Weitere Storys: Universität Osnabrück
Weitere Storys: Universität Osnabrück
  • 20.01.2020 – 11:34

    A-Capella- und Schlosskonzert der Unimusik Osnabrück

    Die Universitätsmusik lädt vom 25. bis 28. Januar gleich zu mehreren Konzerten ein: Zum einen wird mit drei Aufführungen ein Ausflug in "Disney's Dschungelbuch a capella" angeboten. Zum anderen präsentiert das Osnabrücker Sinfonieorchester in der Jubiläumsspielzeit das erste Schlosskonzert "Mozart - Haydn konzertant". 018/2020 20.1.2020 Disney's Dschungelbuch, Mozart und Haydn A-Capella- und Schlosskonzert der ...

  • 17.01.2020 – 12:16

    Die Schriften Hannah Arendts: Vortrag über wegweisendes Editionsprojekt

    "Hannah Arendt - zwischen Sprachen und Kulturen. Zu den ersten Bänden der "Kritischen Gesamtausgabe. Print und digital" lautet der Titel eines Vortrages im Rahmen des Germanistischen Kolloquiums an der Universität Osnabrück. Montag, 20. Januar, spricht Prof. Dr. Barbara Hahn (Vanderbilt University, Nashville/Tennessee) unter Leitung von Prof. Dr. Christoph König ...

  • 15.01.2020 – 10:52

    Forschungsprojekt an der Universität Osnabrück entwickelt Bewertungs-Tool weiter

    Musik, Videos oder Live-Ereignisse in Echtzeit bewerten und das auf jedem Endgerät: Dies soll möglich werden mit der Anwendung "emoTouch Web", die im Rahmen eines Forschungsprojektes des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück seit Anfang Januar entwickelt wird. Gefördert wird das Projekt von der VolkswagenStiftung. 013/2020 ...