Bundesagentur für Arbeit (BA)

Job-AQTIV-Gesetz tritt am 1. Januar 2002 in Kraft
Folge 6 von 6: Erziehungszeiten werden in die Arbeitslosenversicherung einbezogen

    Nürnberg (ots) - Mütter und Väter, die Kinder erziehen, können
zukünftig genauso wie Arbeitnehmer einen Anspruch auf
Arbeitslosengeld erwerben. Vom 1. Januar 2003 an werden Zeiten des
Bezuges von Mutterschaftsgeld und der Betreuung und Erziehung eines
Kindes bis zum dritten Lebensjahr in die Versicherungspflicht
einbezogen. Damit verbessert das Job-AQTIV-Gesetz die soziale
Absicherung von Eltern, die Kinder erziehen.
    
    Voraussetzung ist, dass die Betroffenen zum Kreis der Arbeitnehmer
gehören. Das ist der Fall, wenn Mutterschaft oder Kindererziehung
eine versicherungspflichtige Beschäftigung oder den Bezug  von
Arbeitslosengeld bzw. einer anderen Entgeltersatzleistung
unterbrochen haben.
    
    Bislang verlängern Erziehungszeiten lediglich die Rahmenfrist für
Beschäftigungszeiten, die in der Vergangenheit bereits einen Anspruch
auf Arbeitslosengeld begründet haben.
    
    Auskünfte über die Neuregelungen im Job-AQTIV-Gesetz erteilen die
Arbeitsämter
      
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