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Ein Urgestein geht in den Ruhestand - Lutz Winter verlässt nach 18 Jahren den Sender Sat.1

    Berlin (ots) - Lutz Winter verlässt Ende Juni den Sender Sat.1 und beendet damit eine außerordentlich erfolgreiche berufliche Karriere. Er studierte Soziologie, als er 1966 gleichzeitig als Aufnahmeleiter bei der Allianz-Film anfing. Zwei Jahre später hing er sein Studium endgültig an den Nagel und stieg hauptberuflich in das Metier Aufnahme-, Produktions- und Herstellungsleitung ein. Mit mehr als 40 Jahren Berufserfahrung ist der gebürtige Berliner heute so etwas wie ein Urgestein in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft, dessen zwei Söhne ebenfalls als Aufnahmeleiter arbeiten. Lutz Winter, inzwischen 62 Jahre alt, hat sich nun aus persönlichen Gründen entschieden, in den Ruhestand zu gehen. Er wird Sat.1 beratend unterstützen. Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch Andreas Walter (47 Jahre), Sat.1-Herstellungsleiter NonFiction.

    Die Namen der Produktionen, an denen Lutz Winter mitgewirkt hat, lesen sich wie eine Bestsellerliste. Die beginnt Mitte der Sechziger mit den Jerry-Cotton- und -Heintje-Filmen, die St. Pauli-Filme mit Curd Jürgens folgen. Rainer Werner Fassbinders „Reise ins Licht", „Inside out" mit Telly Savalas, „Gruppenbild mit Dame" mit Romy Schneider und der letzte Marlene-Dietrich-Film „Schöner Gigolo, armer Gigolo" setzen sie fort. Auch TV-Serien wie „Gut gefragt ist halb gewonnen" mit Hans Rosenthal und mehr als 100 Folgen der „Drei Damen vom Grill" stehen darauf.

    1985 wechselte Lutz Winter zur PKS Berlin und gehörte damit zu denen, die das Privatfernsehen aufgebaut haben. 1988 folgte er dem Angebot von Sat.1, die Verantwortung für die Berliner Produktionen zu übernehmen. 1991 wurde er Herstellungsleiter für die Unterhaltung, zuletzt war er Herstellungsleiter Fiction. Sein Name ist eng verbunden mit den Formaten, die Sat.1 erfolgreich gemacht haben - von „Wolffs Revier" über den „Bullen von Tölz" bis zu den großen Event-Produktionen „Der Tunnel", „Das Wunder von Lengede" und „Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei".

    Sat.1-Geschäftsführer Dr. Roger Schawinski: „Lutz Winter ist eine Legende - wenn auch hinter der Kamera. Er hat seinen Job von der Pike auf gelernt, ist ein Vollprofi, dem keiner was vormachen kann und wird in der Branche überaus geschätzt. Einerseits verstehe und respektiere ich seinen Wunsch, dass er jetzt mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Andererseits bin ich mir 100-prozentig sicher, dass Lutz uns im Alltag fehlen wird."

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