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Winfried Schäfer im Interview in "ran - WM-Fieber": "Hoffe, dass ich Oliver Kahn tröstend in den Arm nehmen kann"

    Berlin (ots) - Nach dem knappen 1:0-Sieg Kameruns gegen den vermeintlich leichten Gegner Saudi Arabien sprach Sat.1 mit dem Trainer der Löwen ("ran - WM-Fieber", 06.06., 21.15 Uhr).          Das war ein hartes Stück Arbeit gegen die Saudis....          Winfried Schäfer: "Ich habe meinen Spielern vor dem Spiel gesagt, dass die Saudis ganz anders spielen werden als gegen Deutschland. Mit viel mehr Engagement, mit mehr Kampfgeist, damit sie die Schmach gegen Deutschland vergessen machen können. So war es dann auch! Unser Problem ist, dass wir zu viele Torchancen brauchen. Wir haben nie einen Mann, der aus nichts ein Tor macht."          Ist Ihnen bei 1:0 von Eto'o ein Stein vom Herzen gefallen?          "Da muss man schon einen Bagger nehmen, um den wegzutragen."          Fangen sie an zu rechnen oder ist die Marschrichtung gegen Deutschland klar?

    "Auch wenn wir heute ein Unentschieden geholt hätten: Deutschland musst Du sowieso schlagen. Du kannst nicht auf 1:1 spielen. Das war schon vor unserem Spiel gegen die Saudis klar. Wir müssen Deutschland schlagen, sonst kommen wir nicht weiter."          Wie haben sie das Spiel der Deutschen gegen Irland gesehen?          "Das war für mich keine Überraschung, dass Irland so stark war. Wenn man Holland raushaut, gegen Portugal sehr gut spielt, wenn man Dänemark 3:0 putzt, dann ist man schon eine gute Mannschaft.          Das Problem in Deutschland ist, dass erst mal jeder Gegner schlechtgeredet wird. Es herrscht überhaupt kein Respekt mehr. Die Iren fighten, sind aufgrund der Affäre Keane eine Einheit geworden. Das ist uns auch zum Problem geworden. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Deutschland noch den Ausgleich kassiert. Oliver Kahn hat davor sehr gut gehalten, am Schluss haben sie einfach gepennt."          Wie fühlen sie sich persönlich als Deutscher und Trainer von Kamerun?

    "Ich bin ein Löwe, ein unbezähmbarer Löwe, der Trainer von
Kamerun. Ich möchte mit meiner Mannschaft weiterkommen, gewinnen. Ich
hoffe, dass ich nach dem Spiel Oli Kahn tröstend in den Arm nehmen
kann. Vielleicht wird's auch umgekehrt laufen."
    
    
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