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19.06.2020 – 13:23

ARD Das Erste

Das Erste: "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 21. Juni 2020, um 18:05 Uhr im Ersten

München (ots)

Moderation: Tina Hassel

Geplante Themen:

Alte Dame CDU wird 75
Vor 75 Jahren entstand aus vielen Initiativen die CDU. Keine Partei
hat die Geschicke der Bundesrepublik so stark beeinflusst wie sie.
"Bei uns sind Bauern und Nicht-Bauern", sagte Konrad Adenauer mal
über die CDU - damals, als die Vielfalt der Gesellschaft noch
überschaubar schien. Gut 50 Jahre hat die Union Deutschland regiert
oder mitregiert. Dies hat ihr den Namen "Kanzler-Wahl-Verein"
eingebracht. Doch da war auch die Spendenaffäre. Und ein
Bundeskanzler Kohl, der zugeben musste, zwei Millionen D-Mark
erhalten zu haben. Von wem, hat er nie gesagt. Und eine Vorsitzende
aus dem Nord-Osten, die so gar nicht reinpassen wollte in die Bonner
Männergesellschaft. Und doch hat Merkel die Partei veränderte wie
niemand sonst. Ein Blick zurück auf ein dreiviertel Jahrhundert
Christdemokratie. (Autorin: Hanni Hüsch)
Darüber reden wir mit Wolfgang Schäuble, CDU, Bundestagspräsident und
dienstältester Abgeordneter in der deutschen Parlamentsgeschichte.

Quo vadis CDU - Steuermann mit klarem Kompass gesucht
Grüner, digitaler und weiblicher? Die CDU will sich modernisieren.
Zukunftswerkstatt heißt das Zauberwort. Eine erfolgsverwöhnte Partei,
die in einer Personalkrise steckt. Denn dass die Umfragewerte zurzeit
gut sind, verdankt die CDU vor allem Angela Merkel, der Frau, die
bald nicht mehr dabei sein wird. Das Schiff sucht einen neuen
Steuermann, der die CDU nach der Ära Merkel erfolgreich in die
nächsten Wahlen führen kann. Mögliche neue Wählerinnen und Wähler
suchen innovative Ideen für die Zukunft und nicht nur
Lippenbekenntnisse. Was will die CDU eigentlich, außer ins
Kanzleramt? (Autorin: Kristin Schwietzer)
Darüber sprechen wir mit zwei Generationen - dem
Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble und dem CDU-Generalsekretär
Paul Ziemiak.

Die stille Macht - welchen Einfluss haben Lobbyisten?
Der Fall Amthor hat das Thema - mal wieder - auf die Tagesordnung
gebracht: Warum hat Deutschland kein Lobbyregister? Immer mehr
Stimmen sprechen sich für strengere Transparenzregeln aus. Denn das
Wechselspiel zwischen Politik und Lobbyisten blüht oft im
Verborgenen. Wie viele Lobbyisten gibt es im Berliner
Regierungsviertel? Welchen Zugang haben die zu denjenigen, die in der
Politik entscheiden? Insbesondere die Opposition fordert mehr
Klarheit, aber auch Verbände, die selbst Lobbyarbeit betreiben,
befürworten ein Lobbyregister. Doch die Union scheint das zu
blockieren. Warum eigentlich? (Autorinnen: Kristin Joachim, Julie
Kurz)
Auch dazu stehen uns Wolfgang Schäuble und Paul Ziemiak Rede und
Antwort.

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie unter:
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Pressekontakt:

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E-Mail: kontakt@ard-hauptstadtstudio.de

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