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19.10.2017 – 15:22

ARD Das Erste

Das Erste: Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten Am Sonntag, 22. Oktober 2017, 19:20 Uhr vom WDR im Ersten

München (ots)

Moderation: Isabel Schayani

Geplante Themen:

China: Zukunft heißt Totalüberwachung
Die Maschine erkenne Menschen besser als ein Mensch, auch Schminke 
oder Maske könnten sie nicht täuschen, sagt der Betreiber der größten
Plattform für Gesichtserkennung in China. Immer häufiger werde sie 
eingesetzt. Die Anwender seien Unternehmen und zu 60 Prozent 
Behörden, Flughäfen und Bahnhöfe. Es gehe nicht nur um die Aufklärung
von Raub und Mord, sondern auch um "gesellschaftliche Stabilität, 
Sicherheit und Harmonie", heißt es im Magazin "Suche nach Wahrheit" 
der Kommunistischen Partei. (Bericht: Mario Schmidt/ARD Studio 
Peking)

USA: Dicke Luft - Städte gegen Trump
Er ist Republikaner und widersetzt sich der Politik seines 
Präsidenten Donald Trump. In Texas, einem Staat, wo sich alles ums Öl
dreht, hat es der Bürgermeister von Georgetown, Dale Ross, geschafft,
dass seine Stadt zu knapp 100 Prozent mit erneuerbaren Energien 
auskommt. Und die Zahl der Städte, die sich gegen Trumps Klimapolitik
wenden, ist gewachsen: San Francisco, Portland, Oregon, aber eben 
auch kleine Städte wie Georgetown gehören dazu. 285 Bürgermeister 
zeigen Trump die kalte Schulter. (Bericht: Claudia Buckenmaier/ARD 
Studio Washington)

Kiew/Accra/Düsseldorf: Ein Engel und seine Kinder 
Sie war Klofrau in Düsseldorf, die Ghanaerin Harriet Bruce-Annan. Das
ist 15 Jahre her. Selbst fremd in Deutschland, sammelte sie jahrelang
Spenden, um Kindern in Ghana eine Schulausbildung und ein Abitur zu 
ermöglichen. Veronica war damals zehn Jahre alt und eine der ersten 
Schülerinnen. Heute büffelt sie russisch und studiert in Kiew. Wir 
zeigen in Ghana und in Kiew, was aus dem Projekt geworden ist und 
besuchen Harriet, die schon lange nicht mehr als Klofrau arbeitet. 
(Bericht: Gudrun Engel/Birgit Virnich)

Kanada: Streit am Friedensfluss
Bäume werden entwurzelt, schwere Maschinen pflügen Hektar für Hektar 
durch die Erde: Vorbereitungen für den Bau eines gigantischen 
Staudamms im Nordosten Kanadas. 53 Quadratkilometer und 107 Kilometer
des Flusslaufes sollen überflutet werden. Die ansässigen 
Indianerstämme würden damit alles verlieren. Noch schöpfen sie 
Hoffnung und kämpfen gegen das Projekt, noch ist kein Beton in den 
Fluss gegossen und die Schönheit der Landschaft nicht zerstört. Die 
Kosten hatte offenbar niemand im Blick. Eine Entscheidung steht aus. 
(Bericht: Markus Schmidt/ ARD Studio New York)

Brasilien: Drachenkampf mit scharfer Leine
"Wenn du Wut hast oder Sorgen, dann gehst du auf's Dach und lässt 
Drachen steigen", sagt Igor. Er und seine Freunde leben weit oben in 
einer verwinkelten Favela. Drogenbanden herrschen hier. Wenig 
verwunderlich, dass auch das Drachensteigen seine Unschuld verliert. 
Glasstaub von Neonröhren gemischt mit Leim kommt an die Schnur. Damit
versuchen sie die Leine des Gegners zu zerschneiden. Der erbeutet 
Drache gehört dem Sieger. Wer die meisten Drachen hat ist für kurze 
Zeit König in der Favela. (Bericht: Ulli Neuhoff /ARD Studio Rio De 
Janeiro) 

Redaktion: Petra Schmitt-Wilting, Heribert Roth

Pressekontakt:

WDR-Pressestelle,
E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

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