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05.10.2012 – 10:33

ARD Das Erste

Das Erste: "ttt - titel thesen temperamente" am 7. Oktober 2012

München (ots)

"ttt" kommt am Sonntag, 7. Oktober 2012, um 23.05 Uhr vom Mitteldeutschen Rundfunk

Geplante Themen:

Kochen für den Frieden - die unglaubliche Geschichte vom "Sushi in 
Suhl" - Kinostart 
"Es war einmal ..." - so fangen Märchen an. Und es gibt nur ganz 
wenige, die wahr sind. Eins dieser seltenen Märchen ereignete sich in
Suhl - eine Kleinstadt hinter mindestens sieben Bergen, inmitten des 
Thüringer Waldes. Dort kam 1966 der Koch Rolf Anschütz, Leiter eines 
Restaurants der staatlichen Handelsorganisation HO, auf die quasi 
irre Idee, seinen Gästen japanisches Essen anzubieten. Er tat das, 
was man in der DDR gelernt hatte: Improvisieren. Einen Japaner 
verschlug es in die Suhler Sushi-Küche und der besorgte die ersten 
echten Zutaten. So entstand in  wenigen Jahren ein Japan-Restaurant 
mit internationalem Ruf. Der Spielfilm "Sushi in Suhl" erzählt jetzt 
diese Geschichte eines Mannes, der sich einen Traum verwirklichte. 
"ttt" stellt den Film vor und hat sich in Suhl auf die Spuren dieses 
Restaurants begeben.
Autor: J.-U. Korsowsky / Ulf Kalkreuth

Land ohne Mütter -  der Dokumentarfilm "Mama illegal"
Der Österreicher Ed Moschitz hat drei moldawische Frauen mit der 
Kamera begleitet. Im bitterarmen Land Moldawien gibt es für sie keine
Arbeit - Aurica, Natasa und Raia sind mit Schleusern über die Grenze 
gelangt, um illegal in der EU zu arbeiten. Ihre Familien mussten sie 
zurücklassen. Kontakt zu ihren Kindern und Männern haben sie nur noch
über Briefe oder das Internet. Die Langzeitdokumentation "Mama 
Illegal" macht in bewegenden Bildern deutlich, dass eine ganze 
Generation am Rande Europas ohne Mütter oder Väter aufwachsen muss. 
Sie zeigt wie Familien mit dieser Zerrissenheit umgehen und wie sie 
daran scheitern. Der Film hatte Ende September Premiere in 
Österreich, wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet, und läuft 
demnächst auf dem Leipziger Dokfilmfest.
Autor: Lutz Pehnert

Döner gegen Bulette - Heinz Buschkowsky und seine Streitschrift 
"Neukölln ist überall" 
Sie nennen ihn: "Big B.". Wie Big Buschkowsky": Er ist der Mann der 
starken Worte und er gibt gern den Bad Boy in der 
Integrationsdebatte: Heinz Buschkowsky, Bürgermeister im  Berliner 
"Problemkiez" Neukölln behauptet Multikulti sei gescheitert und 
Neukölln - er meint: Kriminalität, Macho-Kultur, Bildungsnotstand - 
überall. Sein Buch "Neukölln ist überall", ein düsteres Szenario über
ein Berlin ohne Buletten, aber voller Integrationsverweigerer und 
Leistungsempfänger, wurde am Donnerstag in Berlin unter Protesten 
vorgestellt. Es ist ein medialer Aufreger, auch weil Buschkowsky 
zuspitzt. Doch, entstehen gesellschaftliche Probleme wirklich aus 
ethnischer Herkunft der Bewohner? Gibt es die kriminelle 
Parallelgesellschaft wirklich und "überall"? Wird - wie Buschkowsky 
meint - das Desaster von einer allmächtigen Gutmenschen-Mafia nur 
"weggequatscht"? Dabei ist Buschkowsky bei allen unzulänglichen 
Klischees, die sein Buch durchziehen ein Mann der lokalpolitischen 
Praxis, der zwischen allerhand verbalem Getöse wichtige Fragen stellt
und auch ganz praktische Lösungsvorschläge parat hat: Bildung für 
alle, heißt sein Rezept. So einfach, so schwer. Buschkowsky fordert 
mehr Anstrengung von allen. 
Autor: Andreas Lueg

Was passiert mit Hilters Geburtshaus in Braunau? 
Hitler wurde in der österreichischen Grenzstadt Braunau am Inn 
geboren. Dort steht immer noch sein Geburtshaus, welches bis vor 
kurzem als Werkstätte für Behinderte genutzt wurde. Jetzt ist diese 
Sozialeinrichtung ausgezogen und das Haus steht frei. Ein Problem für
die Stadt Braunau und vor allem für den Bürgermeister. Was macht man 
damit. Abreißen geht nicht, privat verkaufen auch nicht, da es sonst 
in die falschen Hände kommen könnte. Ein Museum undenkbar, da 
Wallfahrtsort für die ewig Gestrigen. Ein Problem, dass nicht so 
leicht lösbar ist.
Autor: Tilman Jens 

Moderation: Dieter Moor

Redaktion: Jens-Uwe Korsowsky/Matthias Morgenthaler

Pressekontakt:

Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Tel: 089/5900 3876, E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de
Fotos unter www.ard-foto.de

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