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22.06.2012 – 12:14

ARD Das Erste

"ttt - titel thesen temperamente" am 24. Juni 2012

München (ots)

"ttt" kommt am Sonntag, 24. Juni, um 0.00 Uhr vom Mitteldeutschen Rundfunk und hat folgende Themen:

Die Todeself von Kiew - ein Fußballspiel mitten im Krieg / Am 9. August 1942, mitten im Krieg, fand in der Ukraine ein Fußballspiel statt, das später als sogenanntes "Todesspiel" zur Legende werden sollte. Ein Team aus ukrainischen Arbeitern trat in Kiew gegen eine Mannschaft der Wehrmacht an. Was für die deutschen Besatzer ein glorreiches Prestigeduell werden sollte, geriet zum Desaster. Die Deutschen verließen den Platz als Verlierer. Daraufhin wurden die Spieler der ukrainischen Mannschaft verhaftet und starben in den Folterkellern der Gestapo. So in etwa lautet die Version, die zahlreiche Verfilmungen und Romane immer wieder neu erzählt haben. Doch Historiker fanden inzwischen heraus, dass die Geschichte um die "Todeself" eine von der stalinistischen Propaganda in die Welt gesetzte Legende ist, die die sowjetischen Helden heroisieren und die Deutschen dämonisieren sollte. Belegt ist nur, dass es das Spiel gab. Ein Zusammenhang zwischen dem Tod der Spieler und ihrem Sieg über die deutschen Fußballer scheint es nicht zu geben. Seit Juni ist in der Ukraine ein neuer russischer Spielfilm "Match" zu sehen, der die Geschichte weitererzählt. Was hat diese Legende jahrzehntelang so unzerstörbar gemacht. Wie geht man heute mit dem Mythos und seiner Revision um? "ttt" zeigt Ausschnitte aus den Verfilmungen, spricht mit Historikern und Zeitzeugen. Autor: Reinhold Jaretzky

Vom Gagschreiber zum Kultregisseur - was wir schon immer über Woody Allen wissen wollten / In seinen Filmen stilisiert er sich seit über 40 Jahren zum schusseligen New Yorker Stadtneurotiker, der noch jede Frau mit seinen Witzen ins Bett kriegt. Keine Frage: Woody Allen ist längst selbst eine geradezu mythische Gestalt des Kinos. Das Filmporträt "Woody Allen - A Documentary" versucht diesem Mythos nun auf den Grund zu gehen. Zwei Jahre durfte Regisseur Robert Weide ihn begleiten: Zu Hause, bei Dreharbeiten, im Schneideraum. Sein Film erzählt vom Aufstieg eines schüchternen Stand-Up-Comedian aus Brooklyn zu einem der profiliertesten Filmemacher der Welt - und seiner Verzweiflung darüber, "nur" komisch sein zu können: "Ich wäre so gern ein begnadeter Tragöde geworden. Aber es reichte nur zum Clown ..." Am 5. Juli startet "Woody Allen - A Documentary" in Deutschland. Autor: Tim Evers

Streit um das "Schwarzbuch WWF" - Wilfried Huismann gegen den World Wildlife Fund / Dunkle Geschäfte im "grünen Empire"? In einem jetzt erschienenen "Schwarzbuch WWF" wirft der Journalist und Dokumentarfilmer Wilfried Huismann der Naturschutz-Organisation WWF vor, in Wahrheit der Umwelt zu schaden: Ausgerechnet der World Wildlife Fund, die weltbekannte "Marke mit dem Panda", kooperiere mit Regenwald-Zerstörern und Gentechnik-Konzernen und verpasse ihnen durch Nachhaltigkeits-Siegel ein grünes Image. Der WWF klagt auf Unterlassung dieser Behauptung und droht auch den Buch-Grossisten mit Konsequenzen: Amazon und Libri nehmen das Buch daraufhin, noch vor Klärung der Vorwürfe aus dem Sortiment - der geglückte Versuch, ein kritisches Buch vom Markt zu drängen oder vorauseilender Gehorsam der Branche? Jedenfalls: ein bislang in Deutschland einmaliger Vorgang. Im Interview mit "ttt" sieht der Autor seine zentrale Kritik - die am "Geschäftsmodell" des wegen seiner Industrienähe bekannten WWF - jetzt vom Kölner Landgericht bestätigt. Letzte Woche untersagte die Kammer Huismann zwar bestimmte Formulierungen, stellte aber zugleich fest, der WWF müsse sich Kritik gefallen lassen. Das "Schwarzbuch WWF" darf, bis eine überarbeitete Neuauflage erscheint, zunächst weiter verkauft werden. Wenn die Buch-Großhändler es wieder ins Sortiment nehmen. Autor: Andreas Lueg

"Ich fliege über dunkle Täler" - Maximilian Schell hat seine Autobiografie geschrieben / Er war der erste deutschsprachige Oscar-Preisträger nach dem Zweiten Weltkrieg und ist bis heute ein internationaler Star: Maximilian Schell. Auch als Regisseur sorgte der Schauspieler für Furore: Legendär vor allem seine Dokumentationen "Marlene" und "Meine Schwester Maria". Nun hat Schell seine Erinnerungen aufgeschrieben: "Ich fliege über dunkle Täler oder etwas fehlt immer". Das Buch ist keine klassische Autobiographie. Maximilian Schell erzählt von Momenten und Begegnungen, die ihm wichtig waren - und bis heute sind: "Das ist vielleicht das Geheimnis der Kunst. Dass etwas bleibt." "ttt" hat Maximilian Schell getroffen und befragt: zu seinem Leben, seinen Filmen und dem, was bleibt.

Moderation: Dieter Moor

Redaktion: Jens-Uwe Korsowsky/Matthias Morgenthaler

Pressekontakt:

Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Tel: 089/5900 3876, E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de
Fotos unter www.ard-foto.de

Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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