DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Wirtschaft setzt sich für bessere unternehmerische Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern ein

    Köln (ots) -

    - Erfolgreiche Investitionen auch in risikoreichen Ländern möglich
    - Wirtschaftsvertreter und Entwicklungsexperten diskutierten in
        Köln

    Beim Thema "Direktinvestitionen in Entwicklungsländern" konzentriert sich die Aufmerksamkeit häufig auf China. Doch nicht nur dort lohnt es sich zu investieren: Zahlreiche Entwicklungsländer bieten große unternehmerische Chancen, und die Risiken lassen sich durchaus meistern. So lautete das Fazit der Fachtagung "Direktinvestitionen in Entwicklungsländern", zu der die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitik der Deutschen Wirtschaft (AGE) und die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH heute in Köln einluden. Ein Hindernis seien jedoch die mangelhaften Rahmenbedingungen, die in einer Reihe von Entwicklungsländern erfolgreiches unternehmerisches Engagement immer noch nicht zuließen.

    "Armut kann nur durch angemessen bezahlte Arbeit überwunden werden. Deswegen ist die Entwicklung des Privatsektors der Schlüssel für erfolgreiche Armutsbekämpfung" so Karl Starzacher, Vorsitzender der AGE. "Die deutsche Wirtschaft engagiert sich auf vielfältige Weise in Entwicklungsländern. Direktinvestitionen sind dabei der mit Abstand wirksamste Beitrag zur Armutsbekämpfung. Doch brauchen wir hierfür die richtigen Rahmenbedingungen", betonte Starzacher.

    "Private Investitionen sind der Motor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung", so DEG-Geschäftsführer Dr. Winfried Polte. "Um diesen Motor auch dort auf Hochtouren zu bringen, wo es am nötigsten ist, fördert die DEG seit über 40 Jahren private Investitionen in Entwicklungsländern - auf eigenes Risiko. Viele Unternehmer haben erkannt, dass man auch in risikoreichen Ländern erfolgreich investieren kann. Wir benötigen aber noch mehr, die diese Chance erkennen", ergänzte Polte.

    Anlässlich der von AGE und DEG organisierten Tagung diskutierten Wirtschaftsvertreter zusammen mit Entwicklungsländer-Experten unternehmerische Chancen und Herausforderungen. Dabei standen neben den Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern auch die Risikostrukturen, personalpolitische Herausforderungen, Infrastrukturentwicklung und Public Private Partnerships im Blickpunkt. Die rund 120 Teilnehmer kamen zu dem Schluss: Direktinvestitionen in Entwicklungsländern können unternehmerisch erfolgreich sein - wenn gründlich geplant wird und maßgeschneiderte Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente eingesetzt werden.

    AGE - Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitik der Deutschen     Wirtschaft

    Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitik (AGE) ist das entwicklungspolitische Forum der deutschen Wirtschaft. Gegenüber der Politik verdeutlicht sie, dass nur durch die Entwicklung des Privatsektors Armut langfristig überwunden werden kann. Im Kreis der Unternehmen stärkt sie das Bewusstsein für entwicklungspolitische Herausforderungen und zeigt Chancen für ein verstärktes Engagement in Entwicklungsländern auf. Die Öffentlichkeit informiert sie über das entwicklungspolitische Engagement der deutschen Wirtschaft und die Bedeutung der Entwicklung des Privatsektors.

    DEG - Wir unternehmen Entwicklung.

    Die DEG, ein Unternehmen der KfW Bankengruppe, finanziert Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Reformländern. Als einer der größten europäischen Entwicklungsfinanciers setzt sie sich für den Ausbau privatwirtschaftlicher Strukturen ein, um zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und besseren Lebensbedingungen beizutragen.

Für Rückfragen: AGE, Dr. Guido Glania, Tel. +49 30 2028 1502, E-Mail: g.glania@bdi-online.de DEG, Anja Strautz, Tel: +49 221 4986 1474, E-Mail: presse@deginvest.de

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