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NRW-Familienministerin Christina Kampmann zu Gast bei der Provinzial Rheinland
Business Talk zum Thema "Familienfreundlichkeit als Attraktivitätsfaktor"

NRW-Familienministerin Christina Kampmann zu Gast bei der Provinzial Rheinland / Business Talk zum Thema "Familienfreundlichkeit als Attraktivitätsfaktor"
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NRW-Familienministerin Christina Kampmann diskutierte mit Provinzial-Vorstand Sabine Krummenerl sowie weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema "Familienfreundlichkeit als Attraktivitätsfaktor".

"Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Attraktivitätsfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe", erklärte die Familienministerin Christina Kampmann in der Podiumsdiskussion. Dies bestätigte auch Prof. Alexander Cisik von der Hochschule Niederrhein, der in wissenschaftlichen Studien Faktoren der Mitarbeiterzufriedenheit untersucht. "Unternehmen können durch Familienfreundlichkeit die Mitarbeiterbindung und -gewinnung deutlich verbessern, doch Lösungen von der Stange' gibt es nicht", ergänzte Sabine Krummenerl, Vorstand der Provinzial Rheinland.

Seit vielen Jahren bietet die Provinzial Rheinland ihren Mitarbeitern unter anderem ein flexibles Arbeitszeitsystem mit einer bunten Landschaft von Teilzeitmodellen und betreibt mit den ProviPänz eine U3-KiTa, die an die Hauptverwaltung angeschlossen ist. "Dabei gilt es immer, die Interessen der Mitarbeiter und die betrieblichen Erfordernisse unter einen Hut bekommen, was nicht immer einfach ist und Flexibilität sowohl von Unternehmen als auch Mitarbeitern voraussetzt", so Krummenerl weiter. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei eine Aufgabe, der sich Politik und Wirtschaft gemeinsam widmen müssten. Es bedürfe daher einer geeigneten Betreuungsinfrastruktur, um berufstätige Mütter und Väter zu unterstützen. "Im kommenden Kita-Jahr 2017/18 stellen wir in Nordrhein-Westfalen mit über 650.000 Betreuungsplätzen über 20.000 Plätze mehr zur Verfügung als in diesem Jahr", sagte Ministerin Kampmann. "Väter erwarten andere vereinbarkeitsfördernde Leistungen als Mütter; Maßnahmen, die Eltern von kleinen Kindern erreichen, helfen nicht unbedingt den Eltern von Schulkindern", fügte Unternehmer Michael Makoschey, Inhaber und Geschäftsführer der Falken Apotheke in Düsseldorf-Wersten hinzu. "Und wenn ich den IT-Spezialisten unbedingt einstellen möchte, muss ich dessen Bedingungen von vier Arbeitstagen und Homeoffice - wenn auch zähneknirschend - akzeptieren.", konstatierte Ronald Reschke, Gründer und Geschäftsführer des E-Commerce-Unternehmens Fashionette.

Der rege Austausch unter den knapp 70 Gästen, darunter viele Vertreter von traditionellen Firmen und Unternehmen aus der Start-up-Szene, von Großunternehmen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen, brachte neue Ideen hervor, die nun auf eine Praxistauglichkeit geprüft werden.