Das könnte Sie auch interessieren:

ZDF-Free-TV-Premiere: "Iris - Rendezvous mit dem Tod"

Mainz (ots) - Dunkle Begierden, Lügen und Gewalt sind die Komponenten des französischen Erotikthrillers "Iris ...

Premiere des SUPER COMMUNICATION LAND by news aktuell morgen in Hamburg

Hamburg (ots) - Morgen startet die dpa-Tochter news aktuell ihr neues Event-Format SUPER COMMUNICATION LAND ...

Discovery startet neue Marke in Deutschland: HOME & GARDEN TV, ab 06. Juni 2019 im Free-TV und auf digitalen Verbreitungswegen

München (ots) - - HOME & GARDEN TV ist die erste Adresse im TV für alle Themen rund um Häuser, ...

08.03.2019 – 18:07

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: Woelki will Zahl der Gottesdienste reduzieren - An Sonntagen nur eine Messe pro Gemeinde

Köln (ots)

Im Erzbistum Köln soll es an Sonntagen künftig nur noch jeweils eine Messe pro Gemeinde geben. Mit diesem Vorschlag will Kardinal Rainer Woelki den Stellenwert der Sonntagsmesse hervorheben. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) unter Berufung auf Woelkis Fastenhirtenbrief, der an diesem Wochenende in den Gottesdiensten verlesen werden soll. "Das Bewusstsein für die Bedeutung der sonntäglichen Feier der Eucharistie muss sich bei uns dringend erneuern", schreibt Woelki. Er verweist darauf, dass die Beschränkung auf eine einzige Sonntagsmesse in der katholischen Kirche bis ins 19. Jahrhundert Praxis gewesen sei und in der Orthodoxie bis heute gelte. "Uns auf diese alte Tradition zurückzubesinnen und sie situationsgerecht und pastoral verantwortet zu erneuern, könnte eine Herausforderung der pastoralen Situation sein, in der wir heute stehen", wo Woelki. Die Feier der Eucharistie am Sonntag solle "der Sammlung der Gemeinde und nicht ihrer Zerstreuung dienen". Mit nur einer Messe könnten mehr Gemeinden in deren Genuss kommen. Die "eucharistische Solidarität" unter den einzelnen Gemeinden würde so gefördert.

Im Hintergrund der Überlegungen steht das Problem des Priestermangels an, im Zuge dessen immer mehr Pfarrgemeinden zu größeren Einheiten zusammengelegt oder fusioniert werden. In Köln war dies zuletzt in den Stadtbezirken Ehrenfeld sowie in Porz der Fall. Nach Projektionen des Erzbistums sinkt die Zahl von derzeit knapp 600 Priestern im aktiven Dienst bis 2030 um bis zu 50 Prozent. Auf welchen Wegen die Kirche den Bedarf an Priestern konkret decken könnte, also etwa durch Öffnung des Priesteramts für verheiratete Männer und für Frauen, darüber schweige sich Woelki in seinem Hirtenwort aus, berichtet die Zeitung. Der Erzbischof spreche aber von der Notwendigkeit des Gebets um Priesterberufungen.

https://www.ksta.de/koeln/fastenhirtenbrief-von-kardinal-woelki--die-heilige-messe-ist-unersetzbar--32191646

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Kölner Stadt-Anzeiger
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Kölner Stadt-Anzeiger