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Kölner Stadt-Anzeiger: Schauspielerin Friederike Kempter glaubt nicht daran, dass das Leben planbar ist

Köln (ots) - Schauspielerin Friederike Kempter ("Tatort" Münster) ist nicht der Meinung, dass die Menschen ihr Schicksal selbst in der Hand haben: "Wir versuchen immer, alles planbar zu machen - aber ich glaube nicht, dass wir kleinen Menschlein letztlich irgendetwas im Griff haben", sagte Kempter dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "So eine Welt würde ich mir auch nicht wünschen", so die 34-Jährige, die seit zwölf Jahren die Kommissarsanwärterin Nadeshda Krusenstern im "Tatort" aus Münster spielt, weiter. "Was hieße das denn für die Leute, die Unglück haben? Waren die nicht fleißig genug? Da kommt man schnell in so calvinistisch-protestantisches Fahrwasser: Der hat einen dicken Mercedes, Gott liebt ihn. Nein, ich glaube, wir müssen gucken, was kommt und das Beste daraus machen. Das ist ja auch viel spannender."

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