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Kölner Stadt-Anzeiger: Lehman-Opfer zieht vor das Bundesverfassungsgericht Geschädigte sollen auch vom Rettungsschirm profitieren können<$6>

    Köln (ots) - Köln - Die Münchner Rentnerin Hannelore Sporberg hat nach einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) beim Bundesverfassungsgericht gegen den Ausschluss von Privatpersonen aus dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz geklagt. Sie will erreichen, dass normale Bankkunden genau wie die Banken selbst vom 480-Milliarden-Euro-Rettungsschirm des Bundes profitieren. "Ich erwarte Gerechtigkeit", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Ich erwarte nicht, dass ich mein ganzes Geld zurück bekomme. Aber ich erwarte eine kleine Entschädigung vom Staat. Und wenn der Staat das nicht fertig bringt, dann soll er sich bitte an die Bank wenden. (...) Die Banken gehen unter den Rettungsschirm. Sie können ihre schlechten Papiere loswerden. Und was ist mit uns Kleinanlegern? Wir sind die Dummen!" Sporberg erklärte weiter: "Wir leben in einer Demokratie. Und da haben alle die gleichen Rechte und Pflichten." Die 68-Jährige hat nach eigenen Angaben 0durch Lehman-Zertifikate 40000 Euro verloren."Das ist die Hälfte meines Vermögens." Sie hatte die Papiere im März2007 telefonisch bei einem Mitarbeiter der Dresdner Bank erstanden.

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