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Kölner Stadt-Anzeiger: Meisner: Ohne Keuschheit kein verantwortliches ökologisches Handeln Erzbischof weist Kritik an mangelndem politischem Profil des Weltjugendtags zurück Großes Bischofstreffen in Köln geplant

    Köln (ots) - Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, sieht persönliche "Keuschheit" als Voraussetzung für ökologisch verantwortliches Handeln: "Jemand, der die Keuschheit nicht bewahren kann oder der überhaupt sein leibliches und seelisches Leben, also seinen eigenen Mikrokosmos, nicht in Ordnung halten kann - wie will der denn etwas zur Bewahrung des Makrokosmos tun?", sagte Meisner dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). In diesem Sinne begrüßte er es, dass auf dem Weltjugendtag in Sydney politische Veranstaltungen im Hintergrund stünden. "Gott sei Dank ist das so!", sagte Meisner. Er habe "selten so eine kritische Jugend erlebt wie hier und bei anderen Weltjugendtagen." Kritik bedeute in diesem Fall, mit sich selbst ins Gericht zu gehen und nicht mit anderen Leuten. "Das kann die Welt bewegen", sagte Meisner weiter. "Nur das nachzubeten, was Politiker sagen, ist es nicht. Es kommt auf einen selbst an." Meisner kündigte an, die gastgebenden Bischöfe aller bisherigen Weltjugendtage nach Köln einzuladen. "Das wäre doch was! Mit einer großen Tour auf dem Rhein." Meisner war als Erzbischof von Köln Gastgeber des XXII. Weltjugendtags 2005.

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