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RNZ: Kalte Schulter Obamas Nato-Strategie entspricht nicht Merkels Vorstellungen

Heidelberg (ots) - Die martialisch wirkende Hinwendung zur Nato-Russland-Grenze entspringt möglicherweise dem Gedanken, dass es dem Westen schon einmal gelungen ist, die damalige Sowjetunion wirtschaftlich zu Tode zu rüsten. Doch dazu ist der Einsatz wiederum zu klein. Nein, Ziel ist es vielmehr, die Nato-Verbündeten in Europa zu einem größeren Engagement zu bewegen. Doch wozu? Militärisch ist der Streit um die Einflusssphäre Ukraine nicht zu gewinnen. Da wartet vor allem Deutschland lieber ab, wie das Treffen Merkel-Putin am Freitag verläuft. Ein diplomatischer Durchbruch wäre jedenfalls billiger und nachhaltiger.

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