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16.12.2005 – 12:00

Boehringer Ingelheim GmbH

Volkskrankheit chronische Atemwegserkrankungen
Ein innovativer Inhalator sorgt für mehr Medikament in der Lunge

    Ingelheim (ots)

    Mit dem neu entwickelten Inhalator Respimat(R) Soft Inhaler gelangt das Bronchien-erweiternde Medikament auch dorthin, wo es hingehört.

    Medikamente inhalieren kann man mit herkömmlichen Dosieraerosolen ("Sprays") - allerdings bleiben dabei bis zu 80 - 90 Prozent der Wirksubstanz in Mund und Rachen zurück. Ein High-Tech-Düsensystem, das teilweise von der Mikrochip Technologie abgeleitet ist, ermöglicht den langsamen Ausstoß einer besonders feinteiligen Sprühwolke, die mindestens die doppelte Wirkstoffmenge in die Lunge einbringen (deponieren) kann.

    Die langsame Sprühwolke lässt dem Patienten deutlich mehr Zeit zum (Ein-) Atmen, als es herkömmliche Dosieraerosole erlauben (1). Doch nicht nur die "Zeit zum Atmen" als Folge einer ausgeklügelten Technologie ist außergewöhnlich. Bemerkenswert ist auch der hohe Anteil sehr kleiner Medikamententeilchen (der größte Teil davon unter sechstausendstel Millimeter) (2). Die sanfte, lang anhaltende Sprühwolke mit größtenteils sehr feinen Teilchen wird von Patienten nicht nur als angenehm empfunden, sondern gelangt auch besonders gut in die Lungen. Die Bronchien werden geweitet - es gibt mehr Zeit zum Atmen.

    Moderne bildgebende Verfahren zeigen, wo das Medikament hingelangt

    Wie sich das Medikament in der Lunge verteilt, können Wissenschaftler mit einem anspruchsvollen Nachweisverfahren, der so genannten Gamma-Szintigraphie, demonstrieren (3). Mit diesem bildgebenden Verfahren kann die Lungenverteilung von Medikamenten durch herkömmliche Dosieraerosole (mit und ohne so genanntem Spacer = Inhalationshilfe) (3), durch den "Turbohaler" (4) (Trockenpulver Inhalationsgerät) und den neu entwickelten Respimat(R) Soft Inhaler abgebildet werden. Zweidimensionale Aufnahmen mit der Gamma-Kamera zeigen, wo sich die meisten Medikamententeilchen in den Lungen niederlassen.

    Die Inhalation mit dem Respimat(R) Soft Inhaler erwies sich als effizient. Die szintigraphischen Aufnahmen zeigten, dass mit dem Respimat(R) Soft Inhaler eine viel größere Medikamentenmenge (Deposition) in die Lunge gelangt als mit herkömmlichen Sprays (3) oder im Vergleich zum Turbohaler (4).

    Studien beweisen: Mit dem Respimat(R) Soft Inhaler kann die Medikamentendosis deutlich gesenkt werden

    Da die feine Sprühwolke des Inhalators das Medikament dorthin trägt, wo es wirken soll, wird mit einer geringeren Dosis bronchien-erweiternder Mittel die gleiche Wirkung wie mit konventionellen Dosieraerosolen erzielt. Eine internationale Studie mit Asthmapatienten dokumentiert, dass mit dem neuem Wirkprinzip der lang anhaltenden Sprühwolke eine 50-prozentige Verringerung der Dosis erreicht werden kann (5). Bei COPD- Patienten wurden vergleichbare Ergebnisse erzielt. (6)

    Deutsche Patienten profitieren bereits von der Respimat(R) Soft Inhaler Sprühwolke

    Ein erstes Medikament gegen Asthma und COPD kann inzwischen von Patienten in Deutschland mit dem Respimat(R) Soft Inhaler inhaliert werden. Weitere Substanzen werden folgen. Mit ihrer Markteinführung ist in den nächsten Jahren zu rechnen.

    Quellen:

    (1) Hochrainer, D. et al: "Comparison of the aerosol velocity and
  
          spray duration of Respimat(R) Soft MistTM Inhaler and
          pressurized metered dose inhalers", J Aerosol Med 2005 (in
          press)    

    (2) ISAM Congress Newsletter, 14th Congress of the International
          Society of Aerosols in Medicine (ISAM), Baltimore, USA, 14 -
          18. June 2003  

    (3) Newman, S.P.: "Use of Gamma Szintigraphie to Evaluate the
          Performance of New Inhalers", Journal of Aerosol Medicine,
          1999, 12 (1)

    (4) Pitcaim GR et al. Deposition of corticosteroid aerosol in the
          human lung by Respimat  soft inhaler compared to deposition by

          metered dose inhaler or by Turbohaler dry powder inhaler. J
          Aerosol Med 2005 (in press)

    (5) Vincken, W., et al: "Long-Term Efficacy and Safety of
          Ipratropium Bromide plus Fenoterol via Respimat(R) Soft MistTM

          Inhaler (SMI) versus Pressurised Metered-Dose Inhaler in
            Asthma", Clin Drug Invest. 2004; 24 (1): 17 - 28          

    (6) Kilfeather SA et al. Improved delivery of ipratropium
          bromide/fenoterol from Respimat Soft Mist inhaler in
          patients with COPD. Respir Med 2004;98 (5): 387-397

Pressekontakt:

Monika Nachtwey, PR-Referentin,
Geschäftsführungsbereich Praxis/Klinik
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG,
Tel.: 06132 / 77 - 35 19
Fax:  06132 / 77 - 45 80
E-Mail:nachtwey@ing.boehringer-ingelheim.com

Original-Content von: Boehringer Ingelheim GmbH, übermittelt durch news aktuell

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