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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Güterverkehr

Bielefeld (ots) - Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen häufig Welten. So ist es auch bei der Forderung des Umweltbundesamtes, deutlich mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Berechnungen zufolge hätte eine Reduzierung des Transports mit Lkw bis 2030 um zehn Prozent einen CO2 -Rückgang dieses Verkehrssektors von 15 Prozent zur Folge. Zudem würde auch die Zahl der Unfälle mit den schweren Brummis zurückgehen, die Autobahnen sowie vor allem die Brücken würden weniger belastet. So weit die Theorie. In der Praxis aber fehlt es an Kapazitäten auf der Schiene. Um hier eine Steigerung zu erreichen, muss die Bahn ins Gleisnetz investieren. Wichtig wären eigene Trassen für den Güterverkehr und die Instandhaltung bestehender Anschlüsse an die großen Unternehmen. Letzteres scheitert leider allzu oft an der Frage, wer diese Finanzierung übernimmt. Es gibt Beispiele, bei den selbst eine hohe Kostenbeteiligung der Industrie für die notwendigen Maßnahmen der Bahn nicht genügen. Und so liefern halt in Wirklichkeit Lkw und nicht wie gewünscht die Bahn die benötigten Güter.

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