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Westfalen-Blatt: zu Erdogan

Bielefeld (ots) - Das war absehbar: Recep Tayyip Erdogan ist beleidigt. Joachim Gauck hat beim Staatsbesuch statt türkischem Honig politische Defizite aufs Tapet gebracht. Das ist erklärbar: Erdogan hat das Wesen von Demokratie und Macht auf Zeit nie verstanden. Kritik kann er sich nur als Angriff auf die persönliche Ehre erklären. Das ist der Unterschied: Gauck ist der politischste aller Bundespräsidenten. Er kann nicht schweigen zu Erdogans Regime. Der Vorwurf der Einmischung in innere Angelegenheiten ist für den Ex-Bürgerrechtler eine Auszeichnung.

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