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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Automarkt in China

Bielefeld (ots) - Wenn man den Smog in Chinas Millionenstädten sieht, ist die Vorstellung, dass dort noch mehr Autos fahren sollen, befremdlich. Zum Glück hat auch die chinesische Regierung endlich erkannt, dass die Wohlstandsinteressen der Bevölkerung nicht länger auf Kosten der Umwelt erfüllt werden können. Die Lösung heißt aus ihrer Sicht unter anderem: Forcierung der Elektromobilität. Das ist ganz im Interesse deutscher Autobauer, die bei der Etablierung von Technik und Infrastruktur vorwegfahren wollen. Kein Wunder: China ist für sie eine Goldgrube - und soll es bleiben. Um den Status quo zu halten, müssen Daimler, BMW, Porsche und die anderen Hersteller zig Hürden überwinden. Eine wird sein, in dem riesigen Land flächendeckend Ladestationen aufzustellen. Eine andere, elektrische Autos auch preislich attraktiv zu machen. Vor einem noch größeren Problem steht aber die chinesische Regierung, sofern sie wirklich saubere Luft haben will. Energie wird in China mehrheitlich aus Kohle gewonnen. Wirklich sauber kann E-Mobilität also nur sein, wenn regenerative Quellen ausgebaut werden.

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