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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Deutschen Bahn

Bielefeld (ots) - Es ist wahr: Die Deutsche Bahn hatte es 2013 nicht leicht. Die Folgen des sommerlichen Elbe-Hochwassers führten monatelang auf den Gleisen nach Berlin zum Ausnahmezustand. Die neuen ICE kamen nicht wie bestellt. Zeitweise fuhr die Bahn 2013 nur mit halben Zügen. Eiseskälte, sommerliche Hitze und heftige Stürme, Bombendrohungen, einsturzgefährdete Stollen und sogenannte Personenschäden führten immer wieder zu Umleitungen und Verspätungen. Nun ist die Sache aber die, dass es Kunden an sich egal sein kann, warum eine bestellte Ware oder Dienstleistung nicht oder schadhaft geliefert wird. Keine oder weniger Leistung, kein oder weniger Geld. Nicht so bei der Bahn. Das Staatsunternehmen erhöhte sogar die Fahrpreise. Trotzdem stieg die Zahl der Fahrgäste. Daraus folgt nur eines: Die Bahn hat besonders gute und tolerante Kunden. Sie sollte sie pflegen, in dem sie den Service nicht weiter verschlechtert. Kleines Beispiel: Der in jüngster Zeit fast regelmäßige Ausfall der Sitzplatzreservierungen verärgert sowohl den, der für sie bezahlt hat, als auch den, der unvorbereitet den Platz räumen muss.

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