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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu dem Handkuss eines Sechsjährigen in den USA

Bielefeld (ots) - Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Genau diesem Ruf macht Amerika wieder einmal alle Ehre. Dort, wo große Teile der Bevölkerung es als völlig normal ansehen, bewaffnet unterwegs zu sein, ja, selbst Kinder wie selbstverständlich mit Schusswaffen umgehen dürfen, wird der Handkuss eines Sechsjährigen zur sexuellen Belästigung. Unfassbar. Lehrerin und Schulaufsicht müssen ziemlich verquer im Kopf sein, um aus einer freundschaftlichen Geste zwischen zwei Kindern gleich sexuelle Abgründe ableiten zu wollen. Da spielt es auch keine Rolle, dass der kleine Junge seiner Freundin schon zuvor mal einen Schmatzer auf die Wange gegeben hat. Deshalb gleich eine Strafe auszusprechen und das Kind von der Schule auszuschließen, ist weitaus mehr, als die Mücke, die zum Elefanten wird. Erst aufgrund der erfolgten Maßregelung bekommt der Kuss eine Bedeutung, die er in diesem Fall wahrlich nicht hat. Diese Lehrerin hat ihren Beruf verfehlt, die Behörde ihre Macht missbraucht. Doch in den USA sind die Möglichkeiten halt unbegrenzt. Auch die der schlechten Gedanken.

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