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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Syrien

Bielefeld (ots)

Die lebensgefährliche Schussverletzung des ARD-Reporters Jörg Armbruster führt dem deutschen Publikum die brutale Wirklichkeit in Syrien eindringlich vor Augen. Mehr als dieser schlimme Einzelfall aber muss die jüngste Bilanz erschrecken, wonach die Zahl der Todesopfer im März einen neuen Höchststand erreicht hat. Für Hilfsorganisationen wird es nahezu unmöglich, überhaupt noch zu operieren. Genauso wenig haben Journalisten noch Chancen, sich ein eigenes, unabhängiges Bild zu machen. Ähnlich wie das Welternährungsprogramm appelliert die Organisation »Reporter ohne Grenzen« an die Kriegsparteien, Hilfe beziehungsweise Information zuzulassen. Die Aufrufe sind berechtigt, aber wirkungslos. In Wahrheit sind sie ein Eingeständnis, dass Helfern wie Berichterstattern derzeit nur noch der Rückzug bleibt. Nothelfer in Krisengebieten operieren weltweit nach dem gleichen Muster. Sie tasten sich stets an eine rote Linie heran, bis an die sie sich vorwagen können. Diese unsichtbare Grenze der Sicherheit verschiebt sich gerade nach außen - weg vom syrischen Volk, dem niemand mehr beisteht.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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