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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Luftsicherheit

Bielefeld (ots) - Nicht nur den Verantwortlichen auf den Flughäfen gehen die strengen Sicherheitsvorkehrungen im Luftverkehr gehörig auf die Nerven. Wir alle gelangten gern zügiger an Bord. Schön wäre es auch, Flugreisen wieder mehr in der Luft als am Boden zu erleben. Einfach nur lästig ist das Verbot von Flüssigkeiten, die elende Suche nach Nagelscheren oder das leidige Aus- und Anziehen von Schnürschuhen vor einem gelangweilten Publikum. Aber: Eine unbestreitbar anhaltende Terrorgefahr zwingt jegliches Wunschdenken auf den Boden der Tatsachen zurück. Deshalb ist der jüngste Vorschlag zum Einteilen von Fluggästen in Risikogruppen zwecks schnellerer Abfertigung vermeintlich weniger gefährlicher Zeitgenossen nicht wirklich hilfreich. Das Aschenputtel-Prinzip: »Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen« nützt hier wenig. Denn wer auch immer den Cäsarendaumen beim Einchecken hebt oder senkt, er produziert nur Ärger, aber kein Deut mehr an Sicherheit. Schon heute gelten Kleinkinder und Greise als harmlos, der Rest ist und bleibt unberechenbar.

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