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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zur Verurteilung von Aung San Suu Kyi

    Bielefeld (ots) - Die kleine mutige Frau und die kleinmütigen Militärs von Birma haben sich eine neue Schlacht geliefert. Einmal mehr hat die Ghandi-Verehrerin und demokratisch gewählte Führerin des birmanischen Volkes dabei einen Sieg errungen. Obwohl zu weiterem Hausarrest und politischem Schweigen verurteilt, verließ sie gestern als die moralische Siegerin den Gerichtssaal in Rangun, wo ihr zum wiederholten Mal ein Schauprozess gemacht wurde. Alle politische Größe kann allerdings nicht überdecken, welcher Tort dieser Frau und ihrem Volk angetan wird. Birma ist einer der ärmsten, brutalsten und korruptesten Staaten. Hilflos muss die Welt mit ansehen, wie Mönche zu Tode gehetzt werden, Tausenden nach einer Flutkatastrophe Hilfe vorenthalten und die Demokratie seit Jahrzehnten mit Füßen getreten wird. Nur ändern können wir von außen kaum etwas. Die weltweite Kritik und der Friedensnobelpreis verhindern das Schlimmste, aber selbst Sanktionen und UN-Resolutionen prallen wirkungslos am Regime ab.

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