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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klimaschutz

    Bielefeld (ots) - Einen Durchbruch zum Klimaschutz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Weltklima-Gipfel der Vereinten Nationen sicher nicht erreicht. Doch mit ihrem beharrlichen Eintreten für eine Reduzierung der Treibhausgase hat sie es auf jeden Fall geschafft, dass nicht einmal mehr der amerikanische Präsident George W. Bush sich dieser Verpflichtung entziehen kann - auch wenn er dem Klimaschutz-Gipfel fern blieb. Noch sind die Absichtserklärungen größer als das Handeln. Aber ein optimistischer Blick in die Zukunft ist erlaubt. Die großen Industrienationen haben die Signale der Zeit erkannt und werden sich dieser globalen Herausforderung stellen. Die Kyoto-Nachfolgekonferenz im Dezember in Bali wird dies zeigen. Unterdessen beklagen die Grünen in Deutschland, Merkel lasse ihren großen Worten auf internationaler Bühne wenig Konkretes im eigenen Land folgen. Richtig ist, es muss noch schneller gehandelt werden. Doch wahr ist auch, die auch von den Grünen und anderen gewünschten hohen Klimaschutzziele lassen sich ohne eine Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke nicht erreichen. Aber eben dies wollen die Grünen nicht wahrhaben.

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