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17.09.2003 – 15:36

EUROFORUM Deutschland GmbH

Automobile für China. 2. Pressebericht zur 11. Handelsblatt-Jahrestagung.Die Automobilindustrie - Märkte im Wandel. 16. bis 18. September 2003.

    Düsseldorf (ots)

Frankfurt, 17. September 2003. Der 2. Kongresstag der 11. Handelsblatt-Jahrestagung "Die Automobilindustrie - Märkte im Wandel" (16. bis 18. September 2003, Frankfurt, Congress Center Messe auf der IAA) fand ebenfalls reges Interesse. Rund 270 Teilnehmer hörten heute Vorträge über Chancen und Risiken für die Automobilindustrie in den asiatischen Märkten.

    Das Entwicklungspotenzial für China und die Besonderheiten des chinesischen Marktes stellte Dr. Michael Ganal (Mitglied des Vorstandes BMW Group) vor. In der Region Asien lägen in den nächsten zehn Jahren die größten Wachstumsraten der globalen Automobilmärkte. Der Anteil der Privatkunden habe sich seit 1994 fast verfünffacht, stellt Ganal fest. Ein wichtiger Schritt für den Markteintritt sei für BMW die Kooperation mit dem chinesischen Automobilunternehmen Brilliance China Automotive. Das Verständnis für das chinesische Lebensgefühl sei ein weiterer bedeutender Faktor: Für viele chinesische Geschäftsleute, die in der Regel mit einem Fahrer unterwegs sind, bedeutet schon der Aufenthalt in einem qualitativ hochwertig ausgestatteten Wagen Luxus. Das Stehen im Stau wird eher als Wellness denn als Stress empfunden: Man befindet sich in einer angenehmen Umgebung, ist ungestört, kann lesen oder fernsehen. Für dieses Lebensgefühl sei man in China auch bereit, viel Geld zu bezahlen. Erwartet werde allerdings eine hochwertige Ausstattung und neueste Technologien. Kein Gedanke daran, in China Auslaufmodelle mit überholter Technik verkaufen zu können, betonte Ganal.

    Auch Dr. Wolfgang Ziebart (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Continental) setzt große Hoffnung auf die asiatischen Märkte, sieht aber auch Risiken. Man müsse sich bewusst sein, dass der Profit nicht durch niedrige Produktionskosten, sondern durch hohe Verkaufspreise erzielt werde, die durch die Öffnung der Märkte wegbrechen könnten. Eine Anpassung der Produktivität und Profitabilität an internationale Standards, die Ausbildung und der Schutz von Marken-, Patent- und Urheberrechten seien weitere Herausforderungen, denen Continental sich stellen werde. Gerade letzteres sei für viele Unternehmen ein Problem, da Wissen in der chinesischen Mentalität als Allgemeingut gelte und nicht als persönliches geistiges Eigentum, erläuterte Ziebart.

Fotos zur Veranstaltung sind im Internet abrufbar unter www.auto-pressefotos.de.vu/

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6625

Ansprechpartner für die Redaktion: Claudia Büttner Leitung Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit EUROFORUM Deutschland GmbH Telefon:+49 211/ 9686-3380 Fax: +49 211/ 9686-4380 Email:presse@euroforum.de

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