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04.06.2009 – 11:26

EUROFORUM Deutschland GmbH

Survival of the greenest? Krise zwingt Autohersteller zu grünen Konzepten 17. Handelsblatt Jahrestagung Die Automobil-Industrie. (3. Juli 2009, Sofitel Munich Bayerpost, München)

    München/Düsseldorf (ots)

Die US-Regierung hat mit den eingeleiteten Zwangssanierungen der beiden amerikanischen Auto-Giganten General Motors (GM) und Chrysler ein Zeichen in der Krise der Automobilindustrie gesetzt. Mit den Vorschlägen für strengere Abgasvorschriften will die US-Regierung weitere Anreize für die Auto-Industrie geben. Sollten sich die Vorgaben durchsetzen, dürften neue Pkw ab 2016 nur noch 6,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen und die Grenzwerte für den CO2-Ausstoß würden von 210 Gramm pro Kilometer auf 150 Gramm sinken. Diese Vorgaben liegen deutlich hinter den europäischen Grenzwerten, die bis 2015 einen CO2-Grenzwert von 120 Gramm vorgeben. Die umweltpolitischen Anreize setzen die amerikanischen Hersteller weiter unter Druck, verschaffen den europäischen und japanischen Herstellern aber einen Wettbewerbsvorteil.

    Auf der 17. Handelsblatt Jahrestagung "Die Automobil-Industrie" (3. Juli 2009, München) diskutieren die Entscheider der deutschen Automobil-Wirtschaft über die Herausforderungen ihrer Unternehmen angesichts der größten Krise ihrer Branche und der klimapolitischen Vorgaben. Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg zeigt Wege für den Automobil-Standort Deutschland auf und erläutert die aktuellen wirtschaftpolitischen Rahmenbedingungen.

    Elektroautos als Zukunftsperspektive

    "Die Gegenwart des Automobils ist ohne hocheffiziente Benzin- und Dieselmotoren nicht denkbar. Die Zukunft aber, das ist sicher, wird den emissionsfreien Elektromotoren gehören - betankt an der Steckdose", erklärte Prof. Dr. Martin Winterkorn (Volkswagen AG) anlässlich der Vorstellung des Golf TwinDrive im Juli 2008. Im Mai 2009 unterzeichneten VW und der chinesische Automobilhersteller BYD eine Absichtserklärung, um eine mögliche Zusammenarbeit auf dem Sektor der mit Lithium-Batterien betriebenen Hybrid- und Elektrofahrzeuge zu prüfen. Über die Bedeutung von Elektroautos für die automobile Zukunft und den VW-Konzern spricht Martin Winterkorn auf der Handelsblatt Jahrestagung. Wie sich der Automobilzulieferer Continental auf die Herausforderungen der Elektromobilität einstellt, erläutert Dr. Karl-Thomas Neumann (Continental AG).

    Günstig und Grün

    Der Automobil-Experte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer (Universität Duisburg-Essen) analysiert die aktuelle Lage auf den globalen Automärkten und zeigt Perspektiven auf. Die Bedeutung von Finanzdienstleistung erläutert aus Sicht eines Premiumherstellers, Dr. Friedrich Eichiner (BMW Group). Wie Massenhersteller auf die Nachfrage nach günstigen und umweltfreundlichen Modellen antworten, zeigen Bernhard Mattes (Ford-Werke GmbH) und Manfred Kantner (Fiat Group Automobiles Germany AG) auf. Den Beitrag der Automobilzulieferer zu nachhaltigen Auto-Konzepten erläutert Dr. Bernd Bohr (Robert Bosch GmbH). Technologien zur Reduktion von CO2-Emissionen stellen Hans-Georg Härter (ZF Friedrichshafen) am Beispiel der Hybridtechnologie und Prof. Dr. Heinz K. Junker (Mahle GmbH) am Beispiel des Downsizings bei Ottomotoren vor.

    Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter: http://www.konferenz.de/ots-auto09

Pressekontakt:
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Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
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Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax:         +49 (0)2 11. 96 86-43 87
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