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Bilanzmodernisierungsgesetz zieht bereits Lehren aus der Finanzkrise Presseinformation zur 3. Handelsblatt Konferenz HGB-Reform: Das BilMoG (5. und 6. Mai 2009, Sheraton Frankfurt Hotel & Towers, Frankfurt)

Frankfurt/Düsseldorf (ots)

März 2009. Nachdem sich Mitte März
der Rechtsausschuss des Bundestages für eine veränderte Fassung des 
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ausgesprochen hat, wird 
eine endgültige Verabschiedung der lang diskutierten HGB-Reform 
frühestens Anfang April erwartet. Der neue Gesetzentwurf zieht durch 
den Verzicht der Fair-Value-Regeln für mittelständische Unternehmen 
bereits Lehren aus der Finanzkrise. Die Bewertung von Wertpapieren 
und Finanzanlagen zu Zeitwerten (Fair-Value) nach der internationalen
Rechnungslegung gilt als eine der Gründe für den Ruin mehrer 
Großbanken. Der Entwurf enthält auch neue Regeln zur Konsolidierung 
von Zweckgesellschaften bei Banken, um deren Praktiken künftig 
transparenter zu machen.
Die 3. Handelsblatt-Konferenz "HGB-Reform: Das BilMoG" (5. und 6. 
Mai 2009, Frankfurt) stellt die Auswirkungen der neuen Bilanzregeln 
für den Einzel- und HGB-Konzernabschluss vor und greift die Anpassung
des HGB an die internationalen Rechnungslegungsstandards auf. Die 
Ziele der Bilanzrechtsreform und die Änderungen und Diskussionen im 
Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens erläutert Dr. Christoph Ernst 
(Bundesministerium für Justiz.
Die Freudenberg-Gruppe bilanziert bereits seit längerem nach IFRS.
Was bei der Umstellung und Vorbereitung der Bilanz-Systeme auf das 
BilMoG zu beachten ist, erläutert Dr. Christian Fink (Freudenberg & 
Co. Kommanditgesellschaft). Er betont die Bedeutung der 
Bilanzstrategie im Umstellungsprozess und gibt Praxistipps.
Da die neuen Regelungen bereits für die Geschäftsjahre ab 2010 
gelten sollen, müssen bereits heute Anpassungen vorgenommen werden. 
Die geplante Änderung bei der Bewertung von Forschungs- und 
Entwicklungskosten ist nach dem neuen Gesetzentwurf nur noch als 
Wahlmöglichkeit vorgesehen. Die Bilanzierung und Bewertung von 
Pensionsverpflichtungen werden dagegen Änderungen erfahren.
Die Präsidentin des Deutschen Standardisierungsrats (DSR), Liesel 
Knorr, gibt einen Ausblick auf die Überarbeitung der Deutschen 
Rechnungslegungs Standards in Folge der Bilanzrechtsreform. Die neuen
Angabepflichten im (Konzern-)Anhang und (Konzern-)Lagebericht stellt 
Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking (Goethe-Universität Frankfurt) vor. 
Das Verhältnis von BilMoG und IFRS analysiert Prof. Dr. Joachim 
Hennrichs (Universität zu Köln).
Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
http://www.konferenz.de/ots-bilmog09

Pressekontakt:

EUROFORUM
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Informa Deutschland SE
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

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