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Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Rekordergebnis für die Welthungerhilfe 2004. Konzentration auf Armutsbekämpfung gefordert

Berlin (ots), 7.6.2005. Die Deutsche Welthungerhilfe
hat im Jahr 2004 mit Gesamteinnahmen von 104 Millionen Euro das beste
Ergebnis in ihrer dreiundvierzigjährigen Geschichte erzielt. Sowohl
die Spenden (33,4 Mio. Euro) als auch die öffentlichen Zuschüsse
(70,6 Mio. Euro) sind gestiegen. Dieses gute Ergebnis wäre auch ohne
die Spenden für die Tsunami-Opfer erreicht worden, für die in den
letzten Dezembertagen rund 2,7 Millionen Euro eingingen.
„Die Hilfe für die Tsunami-Opfer lenkt uns nicht vom Kampf gegen
den chronischen Hunger ab“, sagte der stellvertretende Vorsitzende
der Deutschen Welthungerhilfe, Prof. Dr. Franz Heidhues. „Die
Projekte in anderen Regionen werden wie geplant beibehalten oder
ausgebaut.“
Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnte die Welthungerhilfe
im vergangenen Jahr 144 Projekte in 47 Ländern neu bewilligen. Davon
flossen 67,8 Prozent nach Afrika, 22,4 Prozent nach Asien und 9,8
Prozent nach Lateinamerika. Die höchsten finanziellen Zusagen
erhielten Kongo (16,1 Mio. Euro), Sudan (11,8) und Afghanistan (6,5).
Angesichts der möglicherweise bevorstehenden Neuwahlen formulierte
der Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe, Dr. Hans-Joachim
Preuß, Anforderungen an die deutsche Entwicklungspolitik. „Unabhängig
davon, welche Parteien regieren, muss Armutsbekämpfung stärker im
Zentrum stehen“, so Preuß. „Entwicklungspolitik darf nicht zum
Instrument von Außenwirtschafts-, Außen- oder Sicherheitspolitik
degradiert werden.“
Außerdem forderte Preuß, die Eigenständigkeit des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) beizubehalten und die Zusagen über die Erhöhung der
Entwicklungshilfe-Mittel „ohne statistische Tricks“ einzuhalten.
Er hob hervor, dass Nichtregierungsorganisationen besonders in
Ländern ohne funktionierende staatliche Strukturen („failed states“)
oder mit schlechter Regierungsführung eine besondere Rolle zukomme,
da sie über einheimische Partnerorganisationen direkt die Bevölkerung
erreichen. „Dieser Vorteil muss stärker genutzt werden.“
Download im Internet: www.welthungerhilfe.de
* Graphik mit Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren
* Fotos von der Reise von der Vorstandsvorsitzenden Ingeborg
Schäuble nach Darfur/Sudan im vergangenen Jahr
* Der vollständige Jahresbericht

Kontakt:

Marion Aberle, Dr. Iris Schöninger
Tel: (02 28) 22 88 114 / -257
Mobil: (0172) 25 25 962
Doris Theisen,
Sekretariat Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Telefon: 0228 / 2288 - 128 Fax: 0228 / 2288 -188

Original-Content von: Deutsche Welthungerhilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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