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Corona-Krise in Indien spitzt sich zu

Bonn/Berlin (ots)

Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit

Corona-Krise in Indien spitzt sich zu

Die Lage der Menschen in Indien wird täglich verzweifelter. Die Zahl der Infizierten und Toten insbesondere in den Städten steigt dramatisch und das medizinische System ist komplett zusammengebrochen. Auch in den ländlichen Regionen verschlechtert sich die Situation massiv. Die Welthungerhilfe beklagt, dass die Ärmsten in den Städten und auf dem Land erneut am stärksten betroffen sind.

"Gerade die Ärmsten können sich am wenigsten schützen und zu Hause bleiben. Sie müssen täglich auf Arbeitssuche gehen oder auf den Feldern arbeiten, denn sonst haben sie kein Einkommen und keine Nahrung zum Überleben. Gleichzeitig ist auf dem Land die Unwissenheit über das Virus hoch und Schutzregeln werden auch aus der Not heraus nicht befolgt. Aus Angst vor Ansteckung verlieren kranke Familien die Unterstützung und Solidarität der Nachbarn", beschreibt Nivedita Varshneya, Landesdirektorin der Welthungerhilfe in Delhi die Lage.

Die Welthungerhilfe geht davon aus, dass sich die Krise auf die Nachbarländer ausweitet: In Pakistan, Nepal, und Afghanistan schnellen die Infektions- und Todeszahlen ebenfalls hoch und die Gesundheitssysteme sind überlastet. "Das Virus samt seiner Mutationen macht vor Grenzen nicht halt. Deshalb benötigen wir dringend mehr Impfstoffe in Indien wie auch in allen Ländern des globalen Südens. Ich appelliere auch an die deutsche Regierung, endlich die Patentrechte für die Herstellung der Impfstoffe zeitweise aufzuheben", fordert Varshneya.

Die Welthungerhilfe bereitet mit ihren Partnern die Versorgung notleidender Familien durch Nahrungsmittel oder Bargeld vor. Außerdem unterstützt sie in verschiedenen Distrikten die lokalen Stellen bei der Einrichtung von Quarantänestellen sowie bei Aufklärungskampagnen. Gleichzeitig werden Hotlines und Anlaufstellen auf dem Land aufgebaut, um nötige Informationen zum Impfen und anderen Schutzmaßnahmen bereitzustellen.

Die Welthungerhilfe bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen: https://www.welthungerhilfe.de/corona-spenden/corona-indien

Unsere Landesdirektorin sowie weitere deutschsprachige Mitarbeiter stehen für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für "Zero Hunger bis 2030". Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Pressekontakt:

Simone Pott
Pressesprecherin
Telefon 0228-2288-132
Mobil 0172-2525962
simone.pott@welthungerhilfe.de

Catherine Briones
Assistenz
Telefon 0228-2288-640
presse@welthungerhilfe.de

www.welthungerhilfe.de

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