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Mehr Rettungseinsätze für „Christoph 70“
Jahresbilanz der ADAC Luftrettung für den Standort Jena

Mehr Rettungseinsätze für „Christoph 70“ / Jahresbilanz der ADAC Luftrettung für den Standort Jena
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Mehr Rettungseinsätze für „Christoph 70“

Jahresbilanz der ADAC Luftrettung für den Standort Jena

Die Zahlen der aktuellen Einsatzbilanz der gemeinnützigen ADAC Luftrettung zeigen für das Jahr 2025 einen deutlichen Anstieg des Einsatzgeschehens für „Christoph 70“. Die Crews des in Thüringen stationierten Helikopters der ADAC Luftrettung flogen im vergangenen Jahr zu insgesamt 1.089 Einsätzen. Das sind rund zwölf Prozent mehr Einsätze für die fliegenden Gelben Engel als in 2024 (976).

Einsatzstatistik von „Christoph 70“

Der Einsatzgrund Nummer eins war, wie in den vergangenen Jahren, die Versorgung von (Unfall-)Verletzungen bei Freizeit-, Sport- oder Schulaktivitäten sowie im Verkehr (34 Prozent). Bei etwa jeder vierten Alarmierung (26 Prozent) lagen Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen vor. Neurologische Notfälle machten 19 Prozent der Einsatzflüge aus. Weitere Gründe* waren Atemprobleme (9 Prozent) und internistische Erkrankungen (5 Prozent). Die übrigen Einsatzgründe verteilten sich auf psychiatrische oder geburtshilfliche Notfälle (8 Prozent).

„Christoph 70“ ist am Flugplatz Jena-Schöngleina stationiert und wird dort seit Januar 1998 von der ADAC Luftrettung betrieben. Der Einsatzradius der Station umfasst circa 70 Kilometer. Die meisten Einsätze verzeichnet der Helikopter in Thüringen selbst (983). Weitere Einsatzgebiete waren Sachsen-Anhalt (87), Sachsen (13) sowie Bayern (5) und Hessen (1).

Luftrettung bundesweit

Die Gelben Engel der ADAC Luftrettung sind 2025 bundesweit zu 48.908 Einsätzen ausgerückt (2024: 49.048). Durchschnittlich wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag zu 134 Notfällen gerufen. Deutlich zugenommen haben im vergangenen Jahr die Flüge in der Dämmerung und Dunkelheit. Ihre Zahl stieg um fünf Prozent von 3.159 auf 3.314 an, darunter waren auch hochanspruchsvolle Notfalleinsätze in der Nacht mit Landung auf unbeleuchteten Plätzen. Möglich sind diese unter anderem durch spezielle Nachtsichtbrillen als Teil eines hochmodernen „Night-Vision-Imaging-Systems“. Auch die Zahl der Spezialeinsätze mit Rettungswinde hat sich im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf 580 Einsätze erhöht.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit 60 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2023 gibt es die ADAC Telenotarzt gGmbH. Sie ist eine innovative Tochtergesellschaft der ADAC Luftrettung und hat sich auf die Bereitstellung von telemedizinischen Notarztdiensten spezialisiert. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Mehr Informationen zu „Christoph 70“ unter: https://luftrettung.adac.de/stationen/christoph-70/

*ca.-Angaben

Pressekontakt

Maike Willeitner

i.A. ADAC Luftrettung gGmbH

T +49 69 66 07 85 05

maike.willeitner@hth.adac.de

ADAC Hessen-Thüringen e.V.
Unternehmenskommunikation
Lyoner Straße 22
60521 Frankfurt am Main
T +49 69 66 07 85 00
 presse@hth.adac.de
 adac.de/hth
V.i.S.d.P.:
Oliver Reidegeld, Pressesprecher
 oliver.reidegeld @hth.adac.de

Informationen zum Datenschutz: www.adac.de/hth-infopflicht

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