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13.03.2007 – 11:59

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BGA widerspricht Umweltbundesamt: EuroCombi entlastet Straße und Umwelt!

    Berlin (ots)

"Trotz erfolgreichem Abschluss des niederländischen EuroCombi-Praxistestes und nach Vorliegen der Ergebnisse der BASt-Studie wird die Debatte um den EuroCombi weiter mit theoretischen und nunmehr bewiesen falschen Argumenten geführt. Von einer seriösen Prüfung und Bewertung der Ergebnisse - zuletzt durch das Umweltbundesamt - kann keine Rede sein. Der EuroCombi entlastet die Straße und hilft zudem, den CO2-Ausstoss zu senken." Dies erklärt Gerhard Riemann, BGA-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses heute in Berlin.

    Das Umweltbundesamt hatte in einem Thesenpapier behauptet, durch die Kostenvorteile, die der EuroCombi bietet, würden künftig nicht weniger, sondern mehr Lkw auf den Straßen rollen. Zudem wären mit dem EuroCombi keinerlei Kraftstoffeinspa-rungen und Minderungen des CO2-Ausstosses verbunden.

    "Der niederländische Praxistest widerlegt diese Behauptung eindeutig", betont der BGA-Verkehrsexperte. "In den Niederlanden ist eine Rückverlagerung nicht erfolgt. Das Einsparungspotenzial an herkömmlichen Lkw lag sogar bei bis zu 31 Prozent; und auch die BASt-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich der tägliche Schwerverkehr durch den EuroCombi auf deutschen Autobahnen um bis zu 13 Prozent verringern lässt", so Riemann weiter.

    Zudem räumen Bundesverkehrsministerium und Kombiverkehr in der von ihnen in Auftrag gegebenen K+P-Studie selbst ein, dass eine stärkere Überwachung der Fahrerzeiten durch den Digitalen Tachographen und steigende Kraftstoffpreise die mit dem EuroCombi erreichbaren Kostenvorteile erheblich kompensieren werden. Rückverlagerungen auf die Straße werden sich dadurch nicht einstellen, erklärt die K+P-Studie.

    Mit Blick auf die CO2-Einsparung zitiert Riemann den Abschlussbericht des niederländischen Praxistests, der eine Reduktion der CO2-Emmisson um 11 Prozent pro Tonnenkilometer bei Gewichtstransporten und um 22 Prozent pro Tonnenkilometer bei Volumentransporten konstatiert. "Wir haben für Deutschland Werte von 15 Prozent und 24 Prozent errechnet, was darin begründet ist, dass wir noch 40 Tonen Maximalgewicht haben und in Holland bereits 50 Tonnen für Standard-Lkw erlaubt sind. Deshalb würde die CO2-Reduktion bei Gewichtstransporten in Deutschland sogar höher ausfallen", so Riemann abschließend.

    18, Berlin, 13. März 2007

Pressekontakt:
Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

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