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"Politikerinnen dürfen nicht zu attraktiv sein"

    Hamburg (ots) - Als Krimiautorin ist sie bekannt geworden, doch nun hat Alicia Gimenez-Bartlett eine Kulturgeschichte der Hässlichkeit geschrieben, in der sie sich mit dem gesellschaftlichen Zwang zur Perfektion beschäftigt. "Die Schönheit ist heute kein Ideal mehr, sondern eine Norm", beklagt die Schriftstellerin im Gespräch mit der Frauenzeitschrift FÜR SIE (03/09; EVT: 20. Januar). "Hässlichkeit wird in unserer Gesellschaft nicht mehr geduldet."

    Diesem Diktat und der breiten Angebotspalette von Schönheitschirurgie, Kosmetik, Fitnessstudios könne sich kaum jemand entziehen. "Auch ich habe komplett verinnerlicht, dass wir Frauen die Pflicht haben, uns nach Kräften zu bemühen", so Gimenez-Bartlett.

    Besonders verschärft habe sich der Schönheitsdruck zum Beispiel im Sport. "Früher musste eine Frau einfach nur besonders gut sein. Heute muss sie auch noch schön sein." Beispiel sei etwa die Tennisspielerin Anna Kournikowa, die eher wegen ihres Aussehens als aufgrund ihrer Leistungen berühmt wurde.

    Nur die Politik stelle einen Sonderfall dar. "Da dürfen Frauen ihre Attraktivität nicht herausstreichen, wenn sie ernst genommen werden wollen." Dennoch bescheinigt Gimenez-Bartlett der Bundeskanzlerin eine betörende Ausstrahlung. "Angela Merkel hat die Schönheit einer Frau, die keine Kinder hat. Manchmal wirkt sie unglaublich frisch und unschuldig."

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