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Neue Westfälische (Bielefeld): Fall Edathy und die Koalition Erster Knacks CARSTEN HEIL

Bielefeld (ots) - Ex-Innenminister Hans-Peter-Friedrich hatte es gut gemeint. Sagt er. Er habe mit seinen Infos über den Fall Edathy Schaden von der neuen Regierung abwenden wollen. Gut gemeint, ist aber nicht gut gemacht. Jetzt musste er als CSU-Minister zurücktreten, weil erstens ein SPD-Abgeordneter (Edathy) Mist gemacht hat und zweitens die Genossen untereinander getuschelt haben. Pech für Friedrich und die Große Koalition. Denn die startet nun unter ungünstigen Vorzeichen und Misstrauen ist gesät. Auch wenn SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann seine Presseerklärung zum Fall Edathy mit Friedrich abgesprochen hat, bleibt der doch das Opfer. Das wird sich die Union nicht bieten lassen. Früher oder später wird sie eine Wiedergutmachung dafür verlangen. Wenn die Union schlau ist, nicht sofort. Diesen Joker muss sie später ziehen. Es ist der erste Knacks in der Großen Koalition.

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