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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar UN wollen eine Überarbeitung der Millenniumsziele Realistisch bleiben LENNART KRAUSE

Bielefeld (ots)

Zum Glück hat ein Millennium 1.000 und nicht 15 Jahre. So bleibt die Chance, dass sich auf der Erde irgendwann etwas grundlegend ändert. Denn bis jetzt kann die UN-Millenniumskampagne nicht als Erfolg gewertet werden. Noch immer leiden viel zu viele Menschen weltweit unter großer Armut und Hunger. Auch die Gleichstellung der Frau wird vielerorts nicht konsequent vorangetrieben. Somit ist das Gremium, zu dem auch Exbundespräsident Horst Köhler gehört, wohl eher ein Kätzchen ohne Krallen. Denn solange zahlreiche Nationalstaaten wirtschaftliche Belange als wichtigste Aufgabe ansehen und etwa Religion oder Öl über das Wohl der Massen stellen, bleibt wenig Glaube an eine bessere Zukunft. Damit soll die Arbeit des UN-Gremiums aber nicht als unwichtig abgestempelt werden. Horst Köhler etwa ist eine menschlich gute Wahl. Sein Einsatz für Länder der Dritten Welt ist unbestreitbar. Als Aufgabe sollten sich die 27 Politiker und Experten aber stellen, realistische Ziele zu finden und niederzuschreiben. So können sie einen wichtigen Beitrag leisten: Menschen in Armut und Not Hoffnung geben.

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