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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Zur Situation in Libyen Gaddafi muss weg RALPH SCHULZE

Bielefeld (ots) - Libyens Diktator Gaddafi tobt wie ein Wahnsinniger, tötet skrupellos seine Widersacher, beschimpft sein rebellierendes Volk als "Ratten und Terroristen". Wie soll mit so einem Mann ein Neuanfang in Libyen möglich sein? Auch wenn der Despot von Tripolis plötzlich von Demokratie und Wahlen faselt und über willige Diplomaten verbreiten lässt, er wolle höchstpersönlich Reformen anführen. Ein Übergang in eine bessere Zukunft in Libyen ist nur ohne Gaddafi möglich. Der Weg dahin ist freilich noch lang und leidensvoll. Zwar konnte das militärische Eingreifen der westlich-arabischen Koalition Gaddafis Vernichtungsfeldzug bremsen. Doch eine Entscheidung in diesem Krieg scheint noch ziemlich fern. Gaddafi und seine Söhne klammern sich weiter an die Macht. Ihr Militär beschießt immer noch massiv die Zivilbevölkerung. Es bleibt wohl kein anderer Weg, als den diplomatischen und militärischen Druck auf Gaddafi zu erhöhen. Nur so wird man irgendwann vielleicht einen Waffenstillstand, einen Rückzug der Diktatorenfamilie Gaddafi und eine unbelastete nationale Übergangsregierung erreichen.

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