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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Die CSU ist in Bayern wieder beliebt Alles verziehen RALF MÜLLER

Bielefeld (ots) - Viele hatten die CSU in Bayern schon abgeschrieben. Die Zeiten der Alleinherrschaft, hieß es, seien vorbei. Die politische Landschaft im Freistaat gleiche sich derjenigen in anderen Ländern an. Zu Beginn des Jahres 2011 aber scheint das politische Bayern wieder auf dem Weg in die Vergangenheit zu sein. Zwei Meinungsumfragen kurze Zeit hintereinander bescheinigen der notorischen Regierungspartei 45 beziehungsweise 46 Prozent bei Landtagswahlen. Das würde mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder die absolute Mehrheit der Sitze im Landesparlament bedeuten. Es erweist sich von neuem: In Bayern gehen die Uhren anders. Zwei Jahre innere Turbulenzen, Desaster mit der Landesbank, arroganter Umgang mit dem Souverän zum Ende der Ära Stoiber und nicht gerade überzeugende Leistungen auf einigen Politikfeldern wie der Bildung - all das hat der bayerische Wähler der CSU nun anscheinend verziehen.   Warum kehren die Wähler in den Schoß "ihrer" CSU zurück? Die Schwäche der anderen Parteien mit Ausnahme der Grünen beantwortet die Frage nur unzureichend. Sicher hilft der CSU die Tatsache, dass es mit der Wirtschaft wieder aufwärtsgeht. Und auch, dass die Christsozialen wieder einigermaßen Ruhe und Geschlossenheit in ihre Reihen gebracht haben.

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