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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar:Dioxin-Skandal Keine Kompromisse WOLFGANG MULKE, BERLIN

Bielefeld (ots) - Bei der Nahrungsmittelproduktion darf es in puncto Sicherheit keine Kompromisse geben. Sonst wird es immer wieder Skandale geben. Dabei zeigen die nun nachgezeichneten Ereignisse bei Futtermitteln, dass die Kontrollen schon recht wirkungsvoll sind. Der giftige Stoff wurde von den Herstellern selbst gefunden und gemeldet. Auch wurde die Herkunft der Fettsäuren nachvollzogen. Doch genauso offensichtlich sind die Schwachpunkte. Zwischen den Stoffen, die für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind und denen, die für die Industrie gedacht sind, gibt es keine klare Abgrenzung. Beide Varianten werden vom Handel nebeneinander gelagert und verkauft. Das birgt die Gefahr einer Verwechslung und steigert den Reiz, die billigere Industrieware als hochwertigen Rohstoff auf den Markt zu bringen. Eine klare Trennung der Segmente ist angebracht. Schließlich muss der Opferschutz gewährleistet werden. Betroffen sind in diesem Falle zunächst die Landwirte, deren Betriebe gesperrt sind. Wenn die Schuld am Ende bei einem finanziell schwachen Glied der Kette hängen bleibt, ist für die Geschädigten wohl nichts zu holen.

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