Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Diskussion um Ein- und Zwei-Cent-Münzen Ab in den Ascheimer! HUBERTUS GÄRTNER

Bielefeld (ots) - Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert! So lautet ein altes Sprichwort. Es wollte uns Sparsamkeit lehren. Das war in Ordnung. Aber die Zeiten ändern sich - und wir ändern uns mit ihnen. Heute rechnen wir nicht mehr in Heller und Pfennig. Wir kaufen und kalkulieren mit dem Euro, auch wenn der nun schwankt und wankt. Die alte D-Mark ist fast vergessen - nur Nostalgiker sehnen sich nach ihr zurück. In Zeiten, in denen die Banken Milliarden in den Sand gesetzt und ihre Manager anschließend mit Millionen abgefunden haben, sollten auch wir Normalos uns vom Kleingeld verabschieden. Wer braucht denn wirklich Ein- und Zwei-Cent-Münzen?! Erstens kann man die Winzlinge kaum erkennen. Zweitens sind sie gerade dann, wenn man sie beim Einkauf ausnahmsweise mal als Wechselgeld gebrauchen könnte, wieder nicht passend zur Hand. Drittens kostet ihre Produktion wegen des hohen Kupferpreises zu viel. Viertens nimmt die Bank das Klimpergeld nicht für voll, sondern hat auch noch Arbeit damit. Die Konsequenz für Ein- und Zwei-Cent-Münzen kann daher nur lauten: Ab in den Ascheimer!

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Westfälische (Bielefeld)

Das könnte Sie auch interessieren: